Blogtext 67 Bild Ernahrungstrends klein

Ich habe mal wieder einen Artikel für den wunderbaren Blog Fuck Lucky Go Happy geschrieben. Den möchte ich euch auch hier nicht vorenthalten.
Wer Lust hat noch mehr von mir oder anderen fabelhaften Autoren zu lesen, schaut am Besten mal bei Fuck Lucky Go Happy direkt vorbei.

 

2019 rückt näher.

Damit wächst auch die Neugierde darauf, was das neue Jahr für uns bereithält. Trends kommen und gehen, verschwinden jedoch selten ganz von der Bildfläche. Es sind unser Lebensgefühl, unsere eigenen Gelüste und Bedürfnisse, die bestimmte Trends aber erst richtig aufblühen lassen. Nehmen wir z.B. den Veganismus: Mehr Menschen wollen friedlich im Einklang mit ihrer Umwelt leben und finden in dieser Ernährungsform außerdem einen potenziellen Weg weg von vielen Zivilisationskrankheiten. Je mehr Menschen dann einem solchen Vorhaben nachgehen, desto mehr Dinge finden wir mit der Zeit da draußen, die unseren Lifestyle erst recht unterstützen. Der Markt reagiert. Für 2019 gibt es spannende Trends und Bewegungen, die jetzt richtig Fahrt aufnehmen. Aber seht selbst.


Ab in die Zukunft: Food-Trends 2019

Ich habe beobachtet und nachgefragt. Ich habe Wochen- und Supermärkte durchforstet. Und diese vier Trends haben sich für mich ganz klar für das neue Jahr herauskristallisiert.


Jenseits von Tofuwürstchen: Plant-based deluxe

Damals ging es um Fleischverzicht. Heute sind wir einen Schritt weiter: Vegan ist nicht mehr genug. Der Fokus liegt jetzt auf dem Grünzeug. Den Ruf der Wollsocke mit Birkenstock hat die Pflanzenfancommunity dabei schon längst erfolgreich abgelegt. Genau so wie plumpe Fleischersatzprodukte und veganen Pudding, die als Grundnahrungsmittel ihrer alltäglichen Ernährung ausgedient haben.

Zwar fluten mehr und mehr industriell hergestellte, vegane Produkte den Markt. Doch der/die plant-based deluxe Anhänger*in will mehr (oder eigentlich weniger). Plant-based deluxe zielt darauf ab, vor allem möglichst ursprüngliche und dabei pflanzliche Nahrungsmittel zu konsumieren, die unserem Körper gut tun, ihm helfen von innen heraus zu heilen und dafür ihre kraftvollen pflanzlichen Inhaltsstoffe nutzen. Tier glücklich, wir glücklich, alle glücklich.


Heimisch ist der Hit: Zurück zu den Wurzeln

Ist und bleibt dem Himmel sei Dank im Trend: saisonale Produkte aus regionalem Anbau. Uns werden großartige heimische Zutaten kredenzt, die durch Reife und kurze Transportwege sehr gute Nährstoffbilanzen vorweisen können. Wir nehmen die Jahreszeiten so nicht nur intensiver wahr, sondern leben mit Mama Natur in feiner Harmonie.

Vielleicht lernen wir sogar noch das ein oder andere unbekannte Kraut kennen, das bisher noch nicht in unserem Kochtopf gelandet ist. Getrieben wird der Ruf nach mehr lokalen Erzeugnissen nicht nur von Klimaschutzidealen. Er zeigt auch, dass es uns nach all der Entfremdung wieder wichtiger geworden ist zu erfahren woher unsere Lebensmittel stammen. Der Wunsch nach mehr Transparenz, Fairness und wirklich gesunden Erzeugnissen für Mensch und Natur lässt sich hier ganz klar erkennen – und absolut nachvollziehen. In diesem Sinne ab zum nächsten Hofladen, regionalen Wochenmarkt oder in deinen Garten.

Auch online findet man viele interessante Projekte. Vielleicht schließt du dich einer solidarischen Landwirtschaft-Gruppe an oder schaust dir mal die Verteilstellen von “Marktschwärmer” an.


Schnell, aber gesund

Wenig Zeit, viel um die Ohren, ständig unterwegs und hohe Ansprüche an die tägliche Ernährung. Klingt nach einem ehrgeizigen Unterfangen. Die Ernährungs-Lösung für alle rushing people kommt in Form von kompakt gepackten Leckereien daher, in denen auch vielerlei Superfoods versteckt sind -Tendenz steigend. Energieriegel mit leistungssteigerndem Maca oder dem Heilpilz Reishi, immunsystemstärkende Shots aus Ingwer oder auch Kurkuma, Müslimischungen mit maximal nährstoffreichen vorgekeimten Samen oder auch ready-to-mix Pulver für Latte-Drinks oder grüne Smoothies, die deinem Getränk das extra gesunde i-Tüpfelchen aufsetzen.
Klar werden auch im neuen Jahr einzelne Produkte oder Lebensmittel ganz besonders gehypt werden. Fakt ist, dass wir nicht jedem Trend hinterherlaufen sollten oder müssen. Wahr ist aber auch, dass wir uns mit dieser Form von Fast-Food nicht schaden und uns die ein oder andere stressige Situation gesünder überstehen lassen wird. Fürs Protokoll: Am gesündesten ist es trotzdem immer noch, sich fürs Essen Zeit zu nehmen.


Dogma ade: Gesunde Lust

Essen ist Leidenschaft. Essen ist Lust. Essen ist Lebensfreude. Essen ist eben so viel mehr als nur Energielieferant, Mittel zum Zweck, den knurrenden Magen zu besänftigen oder die Körpermitte straff und schlank zu halten. “Wer schön sein will muss leiden und geschmacksbefreite Dinge essen”: OUT!

Der Trend geht weg von der Enthaltsamkeit und bewegt sich hin zum Verständnis, dass eine gute Ernährung gesund und genussvoll zugleich sein kann. Essen wird wieder zelebriert. Dazu gehört auch wieder mehr, auf sein Bauchgefühl zu hören. Was tut einem selbst und dem Körper gerade gut? Das bedeutet zum Beispiel auch, nicht unbedingt zu essen, nur weil die Uhr oder die Gesellschaft es vorgeben. Oder aber das Dessert zu essen. Auch, wenn die Theorie sagt, dass man es sich verkneifen sollte. Weniger Food Facts und Vernunft, dafür mehr Empfindung und Gespür. Wundervoll. Liebe.

 

Das neue Jahr kann, kulinarisch betrachtet, auf jeden Fall kommen. Die Trends unterstützen uns darin, uns selbst Gutes zu tun und dabei auch unser Umfeld nicht aus den Augen zu lassen. Klingt nach einem foodfriedlichen 2019.

Worauf freust du dich am meisten? Willst du etwas Neues ausprobieren? Und welche neuen Produkte dürfen in deinem 2019er Vorratsschrank nicht fehlen?

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Blogtext 66 Bild Big Apple

Eva wusste es und wollte nicht widerstehen. Gwyneth liebt ihn so sehr, dass sie ihre Tochter nach ihm benannte. Künstler setzten ihn immer wieder in Szene. Die Rede ist vom Apfel. Saftig, knackig, mal süß, mal eher säuerlich. Das ist der Gute, um den es aus aktuellem Anlass (Saison!) gehen soll.

 

El Star, Jona Gold, Gala und Pink Lady - Stars am Fruchthimmel

Namen leicht abgeändert. Die Rede ist von den Apfelsorten Elstar, Jonagold, Gala und Pink Lady. Alte Sorten sind zum Bespiel Topaz und Freiherr von Berlepsch. Wir in Deutschland haben den Apfel auf jeden Fall zu unserer Lieblingsfrucht auserkoren und essen eine ganze Menge der tollen Früchte. Trotzdem ist der pro Kopf Verbrauch leicht zurückgegangen. Das sollte sich gerne wieder ändern, denn im Vergleich zum ernteschwachen Vorjahr, konnten die Apfelbauern in diesem Jahr die beste Ernte seit 15 Jahren einfahren. Da können Apfelkuchen, Apfelmus, Apfel im Ofen und Apfel im Rucksack kommen.

 

An apple a day keeps the doctor way.

Vielleicht nicht als lonesome player auf weiter Flur aber grundsätzlich gut möglich, denn die Frucht hat es in sich. Zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe agieren als starke Antioxidantien mit entzündungshemmender Wirkung; Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe wirken sich ebenfalls positiv auf unsere Gesundheit aus. Da die sekundären Pflanzenstoffe besonders im rohen Apfel vorhanden sind, sollte man gerne immer mal wieder kraftvoll zubeißen. Wie immer gilt, dass viele Nährstoffe in der Schale der Frucht sitzen. Wer also keinen Cocktail aus besten Zutaten und üblen Pestiziden haben will, tut gut daran Bioäpfel zu kaufen oder auf unbehandelten Streuobstwiesen selbst sammeln zu gehen.

 

Für sich schon stark, im Doppel unschlagbar

Kombiniert man die Nährstoffe von einem Apfel mit bestimmten anderen Lebensmitteln, kommen wahre Traumduos dabei heraus. Hier sind meine drei gefeiertsten perfect matches vom Apfel.

Apfel und Karotte schmeicheln der Haut


Das Beta Carotin der Karotte und die Antixodantien vom Apfel schützen die Haut und verleihen ihr ein frisches Aussehen. Außerdem schmecken sie wundervoll zusammen. Als Beispiel: Apfel und Möhre reiben, etwas Zitronensaft und Öl dazu. Voilà.

 

Apfel und Hafer senken den Cholesterinspiegel

Klingt vielleicht etwas langweilig, ist dafür aber umso wichtiger, denn ein zu hoher Cholesterinspiegel (insbesondere erhöhte Werte des LDL-Cholesterins) kann dazu führen, dass unsere Arterien verstopfen. Gar nicht schön. Umso schöner, wenn man ganz einfach Abhilfe schaffen kann. Die Ballaststoffe von Haferflocken und Apfel binden im Darm Gallensäure und verbessern so unseren Stoffwechsel. Damit wird auch der Cholesterinspiegel im Blut gesenkt.
 Morgens also einfach mal zur Schüssel greifen und Haferflocken mit kleingeschnittenem Apfel kombinieren. Richtig gut passt da, auf allen Ebenen, auch noch die Prise Zimt dazu.

 

Apfel und Chirorée sind gut zur Leber

Die Bitterstoffe im Chicorée mögen nicht allen schmecken, wertvoll sind sie aber allemal. Sie regen nämlich besonders der Stoffwechsel der Leber an und das bedeutet u.a. Detox-Vollgas und Fettverdauung deluxe. Eine Überlegung wert Chicorée und Apfel als Rohkostsalat zusammen zu werfen. Und dank der Apfelsüße, ist das Leben auch nur noch halb so bitter.

 

Ich feiere den Apfel und freue mich über die frischen Teile, die uns gerade und auch die nächsten Wochen noch kredenzt werden. Habt Spaß und machts wie Eva: einfach zugreifen.

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 Blogbild Beautyfoods

Der grandiose Yoga- und Lifestyleblog fuck lucky go happy wollte von mir wissen, welche Beautyfoods uns wirklich strahlen lassen.
Hier kommt meine Antwort:
Schönheit kommt von innen. Manchmal auch von außen in Form einer tollen Gesichtsmaske oder deines neuen Sommerkleides. Doch wer wirklich strahlen will, braucht neben dem richtigen Mindset und viel Freude am Leben definitiv auch die richtigen Lebensmittel:

Beautyfoods, bei denen dein Körper gar nicht anders kann als dich in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Also gute Nachrichten: Wer schön sein will muss essen.

 

Haut voller Feuchtigkeit

Schüppchen um die Nase, trockene Ellenbogen oder Schienbeine, die Haut spannt unangenehm? Allesamt typische Anzeichen dafür, dass deiner Haut Feuchtigkeit und Fette fehlen.

Schritt Nummer eins ist, deine Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen. Das geht, indem du mehr trinkst aber auch dadurch, dass du Lebensmittel isst, die viel Flüssigkeit enthalten. Gerade im Sommer sind kalte Gurkenscheiben oder Wassermelone aus dem Kühlschrank eine richtig nette Sache.

Abhilfe schaffen auch gute Fette, wie z.B. die aus Avocado, Leinöl, Walnüssen, Kürbiskernen oder Chiasamen. Diese Kerne bzw. Samen sowie das jeweilige Öl enthalten viele ungesättigte Fettsäuren. Und diese sind wiederum für die Bildung von Collagen verantwortlich, das Bestandteil unseres Bindegewebes ist.

 

Straffe Haut im Gesicht und am Po

Collagen, das ist auch die Sache, die für straffe Haut und als Anti-Aging-Mittel wirkt. Und Vitamin C stimuliert die körpereigene Produktion dieses Wunderproteins. Also ran an frische Paprika und Beeren, die davon jede Menge enthalten.

Vitamin C zählt übrigens auch zur Gruppe der Antioxidantien. Diese kleinen Superhelden schützen uns und unsere Haut vor Aggressoren von außen, wie zum Beispiel Abgase. Verfrühte Faltenbildung ist so Schnee von gestern.

Essentiell für deinen straffen Po ist es, den Krieger II beim Yoga lächelnd viele Atemzüge halten zu können – und einen guten Stoffwechsel zu haben. Gemüse liefert viele gute Ballaststoffe, die unseren Darm arbeiten lassen und durch ihre sekundären Pflanzenstoffe der Leber beim Entgiften helfen. Weniger Giftstoffe im Körper bedeutet weniger Dellen und Falten -eine einfache Gleichung. Besonders hilfreich sind hier Grünkohl, Pak Choi, Brokkoli, Kresse, Rucola & Co. Deshalb: Labe dich reichlich an den grünen Blättern.

 

Schöner Teint, gesunde Gesichtsfarbe

Die schenkt dir Betacarotin, die Vorstufe von Vitamin A. Das ist reichlich in Karotten, Süßkartoffeln, Aprikosen oder auch Pfirsichen enthalten. Tomaten enthalten noch ein ganz besonderes Carotinoid names Lycopin. Das ist für die charakteristische rote Farbe verantwortlich und hilft uns dabei, auch ohne Sonnencreme nicht ganz so schnell selber rot zu werden. Der natürliche Lichtschutzfaktor von innen quasi. Aber auch bei unreiner Haut ist die Tomate uneingeschränkt empfehlenswert.

Der Traum vom kräftigen Haar, guter Haut und starken Nägeln...

wird wahr, wenn du deinem Körper ausreichend B-Vitamine und ganz besonders B7 zukommen lässt. B7 oder auch Biotin genannt kommt in vielen Lebensmitteln vor. Ganz besonders viel davon kannst du in Haferflocken, Hülsenfrüchten wie Linsen sowie Erdnüssen und Mandeln finden.

Auch Eisen ist elementar für Haare, Haut und Nägel. Dafür gerne zu Linsen, Grünkohl und Rote Beete greifen. Am besten mit einem Spritzer Zitronensaft: Der bringt Vitamin C mit und das wiederum unterstützt den Körper bei der Eisenaufnahme.

Der all-over Glow-Effekt

Dein Körper soll strahlen? Dann lass ihn seine Arbeit machen. Wie wir alle aus unserem Berufsleben wissen, gibt es Dinge und Umgebungen, die uns das Arbeiten leichter machen oder auch Situationen, in denen konzentriertes Arbeiten quasi unmöglich ist. So geht es auch unserem Körper.

Balance, Bewegung, frische Luft, ausreichend Schlaf und eine vorwiegend basenreiche Ernährung (also mit viel Gemüse, Obst und gesunden Ballaststoffen) helfen ihm dabei, eine ideale Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Stress, viel Koffein, übermäßiger Alkoholkonsum, Zigarettenrauch, Mittagssonne, Abgase & Co. lassen ihn nur die Feuerwehr spielen. Für die gesunde Basis bleibt dann aber kaum noch Zeit und Energie übrig.

Mein Beautyfood-Geheimtipp im Sommer 2018

Beeren sind im Sommer in aller Munde – zu Recht und alle Jahre wieder. Dabei vergisst man aber leider gerne mal die anderen, stillen Helden. I proudly present: das heimische Radieschen. Sieht nicht nur mächtig hübsch und knackig aus, nein, kann auch richtig viel.

Die pinken Knöllchen enthalten viele Mineralstoffe. Das ist vor allem im Sommer tipptopp, denn wir schwitzen mehr und brauchen daher mehr Mineralstoffe. Aber auch viele B-Vitamine und Vitamin C stecken im Radieschen, wie auch Senföle. Die machen das Radieserl, wie man in Bayern so schön sagt, nicht nur scharf, sondern verleihen ihm eine antibakterielle und verdauungsfördernde Wirkung.

Wochenmarkt statt Drogerie heißt die Devise.

Für die gelungene Schönheitskur gehts dieses Mal also auf den Markt statt in die Drogerie.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Essen, Strahlen und hinreißend Aussehen. Welche Beautyfoods sind deine absoluten Favoriten und must-haves im Einkaufskorb?

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Blogtext 44 Bild Berry love KW 19

PINK, ROT, ROSA, DUNKELLILA

- sie erstrahlen in prächtigen Farbtönen! Frisch, saftig, süß oder auch sauer: die Beeren kommen langsam wieder zurück. Die Zeit des langen (Winter-)Wartens läuft ab, der Sommer steht in den Startlöchern und so auch die süßen, kleinen Wunder aka Beeren.

Egal ob Himbeere, Erdbeere, Brombeere, Heidelbeere, Stachel- oder Johannisbeere - allen gemein ist, dass sie wahre Kraftprotze sind! Sie stecken voller Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, sekundärer Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Und dabei enthalten sie wenig Zucker, was sie zu einem idealen Mahlzeitenbegleiter oder Snack macht.

Hier mal ein paar simple Fakten zu den einzelnen Wunderbeeren:

DIE HIMBEERE

Zarte Geschöpfe, diese leckeren Himbeeren. Dunkelrosa und so stoßempfindlich - aber dabei eigentlich wahre Kraftpakete. Viel Vitamin C, Eisen und Kalzium findet sich in den kleinen Schönheiten. Dazu paart sich der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan (ein Pflanzenfarbstoff), der zur Gruppe der Polyphenole zählt. Noch um ein vielfaches stärker als z.B. das Vitamin C, schützt uns dieser Stoff vor freien Radikalen und somit Zellschäden.
Die Himbeere zählt zu den schon sehr alten Früchten - bereits unsere Kollegen aus der Steinzeit ließen sich die Himbeeren wohl schmecken.

DIE ERDBEERE

Erdbeerduft. Perfekt. Dann riecht es nach (Früh-)Sommer. Egal ob pur, als Erdbeerkuchen oder auf Salate mit Balsamicodressing - immer lecker und dabei eben auch sehr gesund. Erdbeeren enthalten viel Vitamin C und dazu noch eine gute Portion der Mineral- uns Spurenelemente Kalzium, Zink und Kupfer. Auch im Bereich der sekundären Pflanzenstoffe kann die Erdbeere zweifelsohne mithalten und hilft uns somit unser Herz-Kreislaufsystem gesund zu halten. Sehen ja auch aus wie kleine roten Herzen…

DIE HEIDELBEERE aka BLAUBEERE

Blaue Wunderkugel könnte ihr Name auch sein! Vitamin C, E, K und B; außerdem viel Magnesium und Eisen. Mit Vitamin C und E trägt sie gleich zwei kraftvolle Antioxidantien in sich. Außerdem findet sich sich hier der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan wieder. Der hilft uns dabei hübsch faltenfrei(er) zu bleiben. Perfekte Kombination diese kleine blaue Wunderkugel: schmeckt und hält hübsch.

DIE BROMBEERE

Wunderhübsche schwarz-lila Beerenpakte. So sieht sie aus, die schwarze Variante der Himbeere.
Auch sie ist ein Bündel von Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem enthält sie aber Provitamin A, auch als Beta-Carotin gekannt. Das ist die Vorstufe von Vitamin A, einem fettlöslichen Vitamin, das u.a. für gesunde Augen und Haut sorgt. Gerne die Beeren also nicht nur pur sondern im Müsli, Salat oder Shake mit einer Fettquelle, wie Nüssen, (Pflanzen-)milch oder Öl genießen.

DIE JOHANNISBEEREN

Dreierlei Farbvarianten kann uns die Johannisbeere liefern: rot, schwarz und auch (seltener zu sehen) weiß. Und die schmecken dann auch alle etwas anders. Während die roten Beeren meist sehr sauer sind, sind schwarz die herben Vertreter und die weißen Kügelchen meist die süßesten.
Alles in allem enthalten sie vor allem eine ganz ordentliche Packung Vitamin C, das wiederum als kraftvolles Antioxidans bekannt ist.

DIE STACHELBEERE

Oh, ist ja gar nicht rot, rosa oder lila. Nein, die Stachelbeere kommt anders daher: sie ist meist grün oder gelb und nur selten rot. Wie hübsch. 
Und sie macht hübsch. Wieso? Die Stachelbeere enthält viel Silicium und das wiederum sorgt für ein straffes Bindegewebe. Also nichts wie los, ladies (& gentlemen) und ran an die Stachelbeere. Ab Juni kann man sie in den Regalen finden und genießen!

DIE ARONIABEERE

Dunkellila, fast schwarz kommt diese kleine Beere daher. Im Sommer bekommt man sie manchmal in gut sortierten Läden auch frisch. Ansonsten vor allem verstärkt in Saftform oder auch Pulver, dass man sich in einen Shake oder unter den Joghurt mischen kann. Geschmacklich muss man mit der Arionabeere erstmal Freundschaft schließen: sie ist herb-säuerlich. Hat also geschmacklich betrachtet zu ihren Artgenossen einen gewissen Nachteil, denn mit süß und saftig ist da nicht viel.
Trotzdem muss man festhalten, dass die Beere viel kann. Neben zahlreichen Vitaminen, ist der mengenmässig grösste und wahrscheinlich interessanteste Wirkstoffanteil in der Aroniabeere großen Gruppe der Polyphenole. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, denen man wiederum eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften zuschreibt, wie z.B. antikarzinogen zu wirken. Die Gruppe der Polyphenole gilt außerdem kraftvolles Antioxidans von denen die Aroniabeere, im Vergleich zu anderen Beeren, eine sehr große Menge enthält. Sie schützt uns also vor freien Radikalen und hält uns und unseren Körper gesund & jung!

DIE GOJIBEERE


Der Hauch von Exotic im Land der Beeren. Sie wächst vor allem in China, der Mongolei und Teilen Tibets. Wir bekommen sie hier primär in getrockneter Form. Somit sind sie eine leckere Ergänzung in Müslis oder auch mal als Topping auf einen Shake. 
Die rotpinken Beerchen werden in der Traditionell Chinesischen Medizin schon länger eingesetzt. Das liegt vor allem daran, dass sie einen ziemlich tollen und dichten Mix aus Sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, komplexen Kohlenhydraten und essentiellen Fettsäuren sowie Aminosäuren enthalten.

Achtung: China-Landwirtschaft ist mit Vorsicht zu genießen. So sind leider viele Gojiberries mit vielen Pestizidrückständen belastet. Die will kein Mensch in sich haben. Die getrockneten Gojiberries von der Firma Morgenland haben beim kürzlich erschienenen Test von Stiftung Ökotest mit sehr gut abgeschnitten.

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Blogtext 65 Bild embrace fvck

 

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da habe ich den Artikel „Ich darf, du darfst, er sie es darf“ geschrieben. Und als ich vor Kurzem endlich den Film „Embrace“ von Taryn Brumfitt gesehen habe, musste ich merken, dass auch ich wieder mit Themen, Gedanken und Vorstellungen zu tun hatte, die mich vom guten Leben abgehalten haben. Offenbar muss man (Frau) immer wieder daran erinnert werden, dass aufoktroyierte Maßstäbe und Schönheitsideale seitens der Durchschnittsgesellschaft völliger Nonsens sind.

Braucht es dafür einen Film?


Ja, unbedingt. Der Film von, der in Australien lebenden, Tarn Brumfitt ist mutig, authentisch und zeigt wie viel Energie entstehen kann, wenn sich Frauen gegenseitig dabei unterstützen wirklich sie selbst zu sein. Er verdeutlicht die Problematik von Schönheitsextremen und Opfern, die Frauen bringen um zu gefallen; in die Schablone zu passen, die für uns Frauen von Medien, Kleidungsindustrie und Co. gezeichnet wurde. Jede Frau in diesem Film zeigt, dass wahre Werte, Gesundheit, Lebensfreude und Können viel wichtiger sind als genormte Brüste, helle Haut oder Körperproportionen. Es geht somit auch darum sich blöden von der Gesellschaft auferlegten Schönheitsidealen zu widersetzen indem man sich akzeptiert mit all den Narben, Falten, Hängebrüsten, ob man groß oder klein ist, breit oder schmal.

 

Der verdammte Teufelskreis. Oder etwa nicht?

 

Machen wir uns nichts vor: eine macht´s vor, andere denken sie müssten auch so sein. Die gute Freundin hat 10kg für ihr Abendkleid abgenommen - sollten wir dann nicht auch...? Jemand hat sich die Stirn entknittern lassen - vielleicht sollte ich auch etwas tun, um nicht bald zig Jahre älter auszusehen....? Die Brüste sehen nach der Schwangerschaft schon „anders“ aus - dann einfach den Weg zum Schönheitschirurgen wagen? Ich will niemanden für das was er tut anklagen, jeder wird seine Gründe haben. Fakt ist aber, dass Frauen, die an ihrem Körper etwas verändern indem sie Crash-Diäten machen oder aber sogar medizinische Eingriffe vornehmen lassen, den anderen Frauen dadurch ein anderes Bild von Natürlichkeit transportieren. Wir alle bekommen eine andere Vorstellung davon, was „normal“ ist. Natürlich haben manche auch einfach bessere genetische Grundlagen als andere. Aber warum ist das andere automatisch schlechter? Warum darf eine Frau nachdem sie Kind bekommen hat keinen Körper haben, der diese Veränderung auch zeigt? Ist doch seltsam oder? „Ich habe mich nicht wohlgefühlt“ - ja , stimmt. Und das will ich auch nicht in Abrede stellen. Aber die Frage ist dabei doch eben WARUM. Weil uns gezeigt wird was schön, begehrenswert und erfolgreich ist. Ständig und überall. Makel oder Andersartigkeit gehören da selten dazu.

 

Die entscheidende Frage

 

Im Film sagt Taryn, dass sie sich kurz vor ihrer Schönheits-OP, die sie final nicht durchführen ließ, gefragt hat: „Was würde ich für meine Tochter wollen? Welches Leben, Schicksal, welche Einstellung zu ihrem Körper möchte ich für sie und ihr ddamit vorleben?“ Diese Frage bringt es auf den Punkt. Wir alle wollten, dass unsere Töchter gesund sind, dass sie die Möglichkeit haben ihr Können und ihre Leidenschaft auszuleben, glücklich sind, Freude am Leben haben. Würden wir ihnen wünschen, dass sie viel zu viel Zeit ihres Lebens damit verbringen ihre Körper zu verdammen, an sich selbst zu zweifeln, sich hässlich zu finden oder gar an sich herumschnibbeln zu lassen? Und noch etwas: lasst uns doch mal allen Mädchen sagen, was sie gut können. Lieben und loben wir sie dafür, was sie tun und nicht wie sie aussehen. Ein kleiner Schritt für uns - ein großer Schritt für die Frauen von morgen.

 

Worum es geht

 

Es geht vor allem darum Lebensfreude zu empfinden, die im Idealfall erstmal gänzlich unabhängig ist vom Zeiger auf der Waage, der Kleider- oder BH-Größe, der Statur oder körperlichen Veränderungen. Und dann geht es auch ganz klar darum seinen Körper zu pflegen, damit er gesund bleibt und seine großartige Arbeit jeden Tag aufs Neue verrichten kann. Es geht darum ihn zu bewegen. Darum Freude am Essen zu haben. Genuss zu zelebrieren. Uns daran zu freuen, was welches Können wir haben und alles noch machen können. Lasst uns das Leben feiern! Die Momente genießen! Die Klischees und starren Geschlechterrollen sprengen. Lasst uns mit unserer Energie besseres anfangen als Kalorien zu zählen und uns selbst zu dissen. Selbstakzeptanz meint nicht sich gehen lassen aber es heißt auf eine gesunde Art und Weise auf sich und seinen Körper zu schauen und entsprechend zu handeln. Auf sich und seine Gesundheit zu achten ist ein absolutes Soll. Genauso, wie anzuerkennen, dass die Natur im Menschen darin liegt Veränderungen an seinem Körper zu zeigen. Als Baby sehen wir anders aus als im Kindesalter, in der Pubertät anders als mit 30, vor einem Kind anders als nach dem 2., mit 80 vielleicht weniger faltig als mit 100 Jahren. Das ist der Lauf der Dinge. Akzeptieren wir ihn, gehen wir mit dem Flow mit Würde und Krönchen auf dem Kopf statt mit Trauermiene und selbstzerstörerischen Tendenzen!

 

 

 

Foto: Lydia Hersberger (IG @lydiahersberger)

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