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Freitag Abend. Die Woche liegt hinter dir. Der Schrei nach "Wohlfühlessen".

Und dann?



Dann passiert häufig folgendes: auf dem Weg nach Hause macht man einen kurzen Stopp beim Drive-In oder der Frittenbude seines Vertrauens; im Supermarkt werden schnell verfügbare salzig, süße, fettige Verführungen gekauft. Und ein paar Stunden später findet man sich auf seiner Couch wieder. Dann öfters mal mit einem kleineren oder größeren schlechten Gewissen.

Wohlfühlfaktor? 



Wir verlangen manchmal nach bestimmten Gerichten, die uns ein Gefühl von wohliger Wärme, Freizeit und Entspanntheit vermitteln. Von Person zu Person sind die etwas unterschiedlich ausgeprägt. Häufig hat das tatsächlich etwas damit zu tun, was wir als Kinder bekommen haben, wenn wir besonders brav waren oder gute Leistungen in der Schule gebracht haben - uns also als Belohnung gegeben wurde.  Oder aber es gehörte zu unserer täglichen Ernährung und wir wurden somit daran gewöhnt. Kurzum: wir sind konditioniert. Nebst der Tatsache, dass unsere Geschmacksnerven und einzelne Gehirnregionen sehr empfänglich für Zucker und Fett sind.

Weil die meisten von uns häufiger Lust auf das „Ungesunde“ haben, als für uns und unseren Körper in Ordnung wäre, ist es besser gesunde Alternativen zu kennen, die aber trotzdem Spaß machen und die Lust befriedigen.

Hier bekommt ihr eine Anregung wie ihr den Klassiker POMMES für euch so verändern zu könnt, dass man am Ende sogar von Health-oder Beauty Food sprechen kann.



Hier kommt mein Rezept für euch: Süßkartoffel- und Kürbis-Fries



Ihr braucht:

Süßkartoffel(n)
etwas Salz, Pfeffer, etw. Zimt, Paprikapulver
TL Kokosöl

für den Dip:


Avocado


Knoblauch
Salz, Pfeffer


etw Limettensaft

 

Butternutkürbis


etwas Salz, Pfeffer, etw. Chillipulver


1 EL Cashewmuß


etwas Hefeflocken
TL Kokosöl


als Dip passt hierzu ganz gut ein grünes Pesto eurer Wahl

 

Süßkartoffeln/ Butternutkürbis waschen und in Wedges (Süßkartoffeln) bzw. in Pommessticks schneiden.
 Süßkartoffeln mit der Marinade aus Kokosöl & Gewürzen einreiben. 
Auf ein Backofenblech legen und bei ca. 200/220 Grad Celsius backen bis die Wedges oder Pommessticks schön knusprig sind.
 Als Dip macht ihr aus den oben genannten Zutaten eine Guacamole.



Die Butternutsticks wälzt ihr in der Marinade aus Cashewmuß, Gewürzen, Kokosöl und Hefeflocken. Danach auch diese einfach auf ein Backblech ausbreiten und im Ofen backen.



Dazu passt immer ein grüner Salat. Manchmal will man sie aber auch einfach pur genießen.



 



Und warum ist das jetzt gesund und macht schön?



Ganz einfach:
 Wir verwenden nur gute Öle/ Fette (Kokosöl, Cashewnuss, Avocado) und die in einer angemessenen Menge.


Wir frittieren nicht, sondern backen im Ofen.
 Außerdem verwenden wir Kokosöl, dass besonders hitzestabil ist. So können gefährliche Transfettsäuren, die unserer Gesundheit schaden, erst gar nicht entstehen.

Die Färbung der Süßkartoffeln wird vor allem durch sekundäre Pflanzenstoffe hervorgerufen. Diese schützen uns vor freien Radikalen, die z.B. Entzündungen hervorrufen können oder zur Zellalterung beitragen. Die Süßkartoffel enthält aber darüber hinaus noch eine ganze Reihe weiterer wertvoller Inhaltsstoffe. Sie ist voller hochwertiger Ballaststoffe, Vitamine (wie z.B. Vitamin C, B2, B6, E) und Mineralstoffe (z.B. Eisen und Kupfer).
Der Butternutkürbis enthält Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A, das z.B. gut für die Augen ist. Aber auch Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kalium finden wir im Kürbis. Letzteres beugt der Zellalterung vor. Neben der Tatsache, dass wir auch hier wertvolle pflanzliche Ballaststoffe zu uns nehmen ist der Butternutkürbis gleichzeitig sehr kalorienarm und außerdem definitiv die low carb Variante unter den Pommesvariationen.



 

Viel Spaß auf der Couch!

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