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„Ich bin mit dem falschen Fuß aufgestanden“

- die Aussage hören wir doch öfters mal oder fühlen uns sogar selbst so. Der Tag ist dann meistens im Eimer. Manchmal bekommen wir noch die Kurve und beenden ihn dann zumindest mit einer etwas besseren Stimmung. 
Manchmal ist das so, dass wir aufwachen und einfach spüren, dass es nicht unser Tag wird. Das ist ok.
 Viel öfter aber, haben wir schon morgens selbst in der Hand, wie unser Tag startet und demzufolge weitergeht. Wenn wir uns Rituale schaffen, die uns den Morgen versüßen und uns gestärkt in den Tag gehen lassen, werden wir seltener aus der Bahn geworfen.

Unser Tag beginnt erstmal so, wie wir das haben möchten und das macht glücklich.



Viele von euch werden jetzt an ihren Kaffee am Morgen denken. Ihre Morgenzigarette. Vielleicht auch an eine warme (oder kalte) Dusche. Was auch immer es sein mag - es ist euer Ritual und erstmal deshalb gut. Ich möchte euch hier allerdings Anregungen geben, was vielleicht noch hinzu kommen könnte und eine gesunde Ergänzung darstellt.

Deshalb findet ihr hier meine vier wichtigsten Rituale, die mich wirklich jeden Tag begleiten und glücklich machen.

Mein Alarm-Klingelton


Der versetzt mich, dank sanftem Glockenläuten, nicht in sofortige Alarmbereitschaft. Um morgens überhaupt in die Gänge zu kommen, benötigt unser Körper Cortisol. Das wird bereits nachts von unseren Nebennieren produziert, um sicherzustellen, dass wir aufwachen und genügend Energie haben aufzustehen. Cortisol ist allerdings auch ein Stresshormon. Zuviel davon schadet uns. Also sollten wir nicht gleich morgens unnötig mehr Stresshormone produzieren lassen, als unbedingt notwendig ist. Mir hilft ein milder Weckton dabei. Sirenen sind für mich out.



Mein Glas warmes Wasser mit Zitrone


Begleitet mich seit Jahren. Ich schwöre darauf so meinen Stoffwechsel anzukurbeln. Mehr dazu könnt ihr in diesem Artikel darüber lesen.



Meine Morgenmediation


Seit zwei Jahren schließe ich jeden Morgen meine Augen wieder für 10 Minuten. Nein, kein Powernap. Diese Zeit investiere ich, um mich auf meinen Tag vorzubereiten. Dabei gehe ich aber nicht meine To Do Liste im Kopf durch, sondern schalte ganz bewusst noch mal ab, bevor der Trubel losgeht. Mir hilft das sehr, ausgeglichener zu sein und mich nicht schneller, als es sein muss, aus der Bahn werfen zu lassen.

Mein Frühstück


Ich liebe Frühstück! Am Wochenende zelebriere ich das und frühstücke ausgiebist. Dann finden sich verschiedene frische Früchte, Gemüsesticks, Avocado, verschiedene (selbstgemachte) Pasten, (glutenfreies) Brot und manchmal besondere Dinge, wie eine frische Kokosnuss, ein frischer Kurkuma-Shake oder eigener Kokosnussjoghurt auf meinen Tisch.
 Freilich für den Alltag unrealistisch. Da muss es häufig schnell gehen. Daher habe ich dann meinen Smoothie in der Tasche, den ich im Büro trinke. Zu Hause trinke ich schon mal eine kleine Portion davon oder habe ein Glas frischen Saft (z.B. von LA Cold Press).



Vielleicht ist ja das ein oder andere für euch dabei. Oder ihr habt Lust etwas davon auszuprobieren. 


Ich freue mich auch von euch zu hören, was für euch morgens unerlässlich ist!

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People in this conversation

  • Guest - Matthew V. Leeper

    Great

    from Pakistan
  • Guest - Meta

    Hallo Verena! Ein sehr interessanter Post. Ich denke es ist sehr wichtig wie wir unseren Morgen starten. Die Ernährung spielt hier eine entscheidende Rolle. Bei mir fängt der Morgen auch mit einem Glass warmes Wasser mit Zitrone und Ingwer an. Dann mache ich einen Yogi-tee (schwarzer Tee, Yogi tee, Kardamom, Ingwer und ein bisschen Milch). Unter der Woche gibt es einen Grünen-Smoothie zum mitnehmen und am Wochenende Dinkel-Zwieback mit hausgemachte Marmelade oder einfach saisonales Obst. Ich denke jeder muss für sich selbst die richtige Diät zusammen basteln, abhängig von der Verdauung, Arbeitszeiten, Sportliche Aktivität und von den eigenen Geschmack. Ich freue mich auf weitere interessante Posts. Meta

    from Berlin, Germany
  • Guest - WholeStory Verena

    In reply to: Guest - Meta

    Danke für dein Kommentar! Und ja, da hast du sehr recht. Es ist wichtig auf sich und seinen Körper zu hören und die Ernährung dementsprechend anzupassen. Am Ende kann diese dann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein.
    Als kleiner Tipp: versuche mal auf dein Brot etwas Avocado mit frischen Erdbeeren (im Sommer). Das schmeckt toll!