Blogtext 23 Bild ButternutSuppe

Ich tue mich noch schwer es zu akzeptieren, aber es wird kälter - der Winter naht.


Es ist also an der Zeit Dinge zu finden, die einen wärmen. 
Wenn möglich, versuche ich regionale und saisonale Lebensmittel zu verwenden.


Kürbis und Grünkohl haben gerade Saison. Suppe auch.

Also habe ich beides verarbeitet und präsentiere euch mein Rezept für die

Butternutkürbis-Suppe mit gebratenem Grünkohl


(Auf englisch klingt es sexier: Butternut squash soup with fried kale)

Zutaten

  • 

1 mittelgroßer Butternut-Kürbis
  • 2 Stangen Sellerie
1 Karotte
  • 1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine rote Chili
  • 2 TL Kokosöl
  • Brühe

  • etw. Rosmarin, Salz, Pfeffer

  • 3 große Blätter Grünkohl



Kürbis, Sellerie, Chili und Grünkohl waschen. Karotte, Zwiebel und Knoblauch schälen.
 Sellerie, Karotte, Zwiebel, Chili und Knoblauch klein schneiden. Kürbis (Schale kann mitgegessen werden) in größere Würfel schneiden. In einem großen Topf einen TL Kokosöl erhitzen und das Gemüse darin anbraten. 
Nach ein paar Minuten mit kochendem Wasser aufgießen, so dass das Gemüse gerade so im Wasser schwimmt. Brühwürfel, Pfeffer und Rosmarin dazugeben und ca. 20-30 Minuten köcheln lassen.


Für den Grünkohl eine Pfanne mit dem anderen TL Kokosöl erhitzen. Kleine Stücke von den Blättern abreißen; den Strunk nicht mitverwenden (der ist zu hart). Die Grünkohlstücke im Kokosöl mit etwas Salz und Pfeffer auf mittlerer Temperatur anbraten bis die Stücke schön kross sind.


Suppe mit einem Pürierstab, sobald das Gemüse weich ist, fein pürieren. Final abschmecken.


Der gebratene Grünkohl wird dann als Topping auf die Suppe gelegt.



Ich will euch natürlich nicht vorenthalten, dass die Suppe mehr kann als Gut zu schmecken.

Das liegt vor allem an den folgenden Zutaten:


Butternut-Kürbis:


enthält Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A z.B., das gut für die Augen ist. Aber auch Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kalium finden wir im Kürbis. Letzteres beugt der Zellalterung vor. Neben der Tatsache, dass wir auch hier wertvolle pflanzliche Ballaststoffe zu uns nehmen ist der Butternutkürbis gleichzeitig sehr kalorienarm.



Grünkohl:

ist ein wahres regionales Superfood. 
Sein Nährstoffgefüge übertrifft viele andere an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K, Folsäure, Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen. Grünkohl ist ein super Lieferant von pflanzlichen Eiweiß. Außerdem enthält er antioxidativ wirkende sekundäre Pflanzenstoffe (die wirken u.a. entzündungshemmend und schützen vor Krebs) und hat einen hohen Chlorophyll-Gehalt (und Chlorophyll ist für unseren Körper wundervoll).
 Nur Personen mit Schilddrüsenunterfunktion sollten generell davon Abstand nehmen zu viel Kohl, vor allem im rohen Zustand zu essen, da dieser die Jodanreicherung in der Schilddrüse erschwert. Gebraten oder gekocht ist der Kohl aber in Maßen absolut empfehlenswert.



Chili:


der kleinen scharfen Schote werden auch etliche positive, gesundheitliche Eigenschaften zugeschrieben. Sie aktiviert unseren Stoffwechsel und schützt uns gegen Krankheiten indem sie z.B. den „bösen“ Teil des Cholesterins (LDL) senkt.



Haltet den Löffel also griffbereit!

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