Blogtext 36 Bild Borschtsch KW 04

… aka veganes Borschtsch.

Solange wir noch von der Suppensaison sprechen können, sollt ihr noch mal eine Inspiration für den großen Topf mit heißem Inhalt bekommen.
Ich habe mich dieses Mal für einen Rote-Bete-Eintopf entschieden, der in seiner ursprünglichen Form aus dem Osten Europas bzw. Russland stammt. Da war er allerdings noch ganz und gar nicht vegan. Das habe ich geändert!

Warum ich die Rote Bete liebe,

habe ich z.B. in meinen Artikeln Meine Stimme für die lokalen Superhelden oder auch Easy Detox von früh bis spät erläutert.
 Rote Bete ist nicht nur optisch ein wahrer Superheld. Ihre guten Inhaltsstoffe und folglich positiven gesundheitlichen Eigenschaften sind zahlreich. 
Rote Bete schützt unsere Leber und Galle indem Sie uns bei der Verdauung unterstützt. Rote Bete schützt unser Herz und unsere Blutgefäße. Sie kann unseren Blutdruck regulieren, uns vor Krebs schützen, unserem Körper bei seiner Reinigung helfen und trägt mit ihrem Folsäuregehalt zu unserer Zellteilung bei. Ich finde sie hat das Prädikat „unbedingt lieben und essen“ verdient.

Die einzigen Personen, die Rüben, und so auch die Rote Bete, in Maßen genießen sollten, sind Menschen, die zu Nierensteinen neigen. Das liegt an der enthaltenen Oxalsäure. Diese wird aber z.B. beim Kochen verringert…

Aber jetzt zum Rezept - nur eines, das zeigt, wie lecker Rote Bete sein kann.

Ihr braucht:

  • 2 - 3 größere Rote Bete Knollen
  • 2 Karotten
  • 1 kleinen Spitzkohl (oder Weißkohl)
  • 1 kleine Petersilienwurzel
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 2 kleine Zehen Knoblauch
  • 1 EL Kokosöl zum Braten
  • 3 EL Balsamicoessig
  • ca. 1 - 1,5 l Gemüsebrühe
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 EL Kokossirup oder Kokoszucker
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Bund Dill
  • etwas Sojajoghurt Natur (als vegetarische Variante könnt ihre saure Sahne oder Schafsjoghurt nehmen)

Und so geht´s:

Achtung: Einmalhandschuhe anziehen und ran an die Rote Bete Knolle - außer ihr steht auf linke Hände…Rote Bete Knollen schälen und in kleine Würfel schneiden.
Karotten schälen und ebenfalls würfeln. Spitzkohl und Petersilienwurzel gut waschen. Spitzkohl in dünne Scheiben schneiden (& ggf. noch mal zerkleinern); die Petersilienwurzel ebenfalls würfeln.
Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. 
In einen großen Topf Kokosöl heiß werden lassen. Zunächst Zwiebel und Knoblauch anbraten. Dann Karotten-, Petersilienwurzel- und Spitzkohlstücke hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und ein paar Minuten anbraten. Anschließend die Rote Bete Würfel hinzugeben.
Alles gut miteinander vermischen. Dann den Kokosblütensirup oder -zucker dazugeben. Das Gemüse karamellisieren lassen. Das dauert so ca. 3-4 Minuten. Anschließend mit dem Essig ablöschen und die Gemüsebrühe dazugeben.  
Jetzt muss es erstmal einmal stark aufkochen und dann anschließend ca. 35-45 Minuten auf kleiner Stufe köcheln. 
Am Schluss mit der Zitrone, ggf. etwas mehr Salz und Pfeffer sowie mit dem kleingehackten Dill abschmecken.
 Liegt die rot-pinke Wundersuppe im tiefen Teller, kommt oben noch der Klecks Joghurt drauf. Wer es besonders hübsch machen möchte, könnte noch etwas Dill als Demo darüber streuen.

Lasst´s euch schmecken und spürt die Superkräfte.

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