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PINK, ROT, ROSA, DUNKELLILA

- sie erstrahlen in prächtigen Farbtönen! Frisch, saftig, süß oder auch sauer: die Beeren kommen langsam wieder zurück. Die Zeit des langen (Winter-)Wartens läuft ab, der Sommer steht in den Startlöchern und so auch die süßen, kleinen Wunder aka Beeren.

Egal ob Himbeere, Erdbeere, Brombeere, Heidelbeere, Stachel- oder Johannisbeere - allen gemein ist, dass sie wahre Kraftprotze sind! Sie stecken voller Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, sekundärer Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Und dabei enthalten sie wenig Zucker, was sie zu einem idealen Mahlzeitenbegleiter oder Snack macht.

Hier mal ein paar simple Fakten zu den einzelnen Wunderbeeren:

DIE HIMBEERE

Zarte Geschöpfe, diese leckeren Himbeeren. Dunkelrosa und so stoßempfindlich - aber dabei eigentlich wahre Kraftpakete. Viel Vitamin C, Eisen und Kalzium findet sich in den kleinen Schönheiten. Dazu paart sich der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan (ein Pflanzenfarbstoff), der zur Gruppe der Polyphenole zählt. Noch um ein vielfaches stärker als z.B. das Vitamin C, schützt uns dieser Stoff vor freien Radikalen und somit Zellschäden.
Die Himbeere zählt zu den schon sehr alten Früchten - bereits unsere Kollegen aus der Steinzeit ließen sich die Himbeeren wohl schmecken.

DIE ERDBEERE

Erdbeerduft. Perfekt. Dann riecht es nach (Früh-)Sommer. Egal ob pur, als Erdbeerkuchen oder auf Salate mit Balsamicodressing - immer lecker und dabei eben auch sehr gesund. Erdbeeren enthalten viel Vitamin C und dazu noch eine gute Portion der Mineral- uns Spurenelemente Kalzium, Zink und Kupfer. Auch im Bereich der sekundären Pflanzenstoffe kann die Erdbeere zweifelsohne mithalten und hilft uns somit unser Herz-Kreislaufsystem gesund zu halten. Sehen ja auch aus wie kleine roten Herzen…

DIE HEIDELBEERE aka BLAUBEERE

Blaue Wunderkugel könnte ihr Name auch sein! Vitamin C, E, K und B; außerdem viel Magnesium und Eisen. Mit Vitamin C und E trägt sie gleich zwei kraftvolle Antioxidantien in sich. Außerdem findet sich sich hier der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan wieder. Der hilft uns dabei hübsch faltenfrei(er) zu bleiben. Perfekte Kombination diese kleine blaue Wunderkugel: schmeckt und hält hübsch.

DIE BROMBEERE

Wunderhübsche schwarz-lila Beerenpakte. So sieht sie aus, die schwarze Variante der Himbeere.
Auch sie ist ein Bündel von Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem enthält sie aber Provitamin A, auch als Beta-Carotin gekannt. Das ist die Vorstufe von Vitamin A, einem fettlöslichen Vitamin, das u.a. für gesunde Augen und Haut sorgt. Gerne die Beeren also nicht nur pur sondern im Müsli, Salat oder Shake mit einer Fettquelle, wie Nüssen, (Pflanzen-)milch oder Öl genießen.

DIE JOHANNISBEEREN

Dreierlei Farbvarianten kann uns die Johannisbeere liefern: rot, schwarz und auch (seltener zu sehen) weiß. Und die schmecken dann auch alle etwas anders. Während die roten Beeren meist sehr sauer sind, sind schwarz die herben Vertreter und die weißen Kügelchen meist die süßesten.
Alles in allem enthalten sie vor allem eine ganz ordentliche Packung Vitamin C, das wiederum als kraftvolles Antioxidans bekannt ist.

DIE STACHELBEERE

Oh, ist ja gar nicht rot, rosa oder lila. Nein, die Stachelbeere kommt anders daher: sie ist meist grün oder gelb und nur selten rot. Wie hübsch. 
Und sie macht hübsch. Wieso? Die Stachelbeere enthält viel Silicium und das wiederum sorgt für ein straffes Bindegewebe. Also nichts wie los, ladies (& gentlemen) und ran an die Stachelbeere. Ab Juni kann man sie in den Regalen finden und genießen!

DIE ARONIABEERE

Dunkellila, fast schwarz kommt diese kleine Beere daher. Im Sommer bekommt man sie manchmal in gut sortierten Läden auch frisch. Ansonsten vor allem verstärkt in Saftform oder auch Pulver, dass man sich in einen Shake oder unter den Joghurt mischen kann. Geschmacklich muss man mit der Arionabeere erstmal Freundschaft schließen: sie ist herb-säuerlich. Hat also geschmacklich betrachtet zu ihren Artgenossen einen gewissen Nachteil, denn mit süß und saftig ist da nicht viel.
Trotzdem muss man festhalten, dass die Beere viel kann. Neben zahlreichen Vitaminen, ist der mengenmässig grösste und wahrscheinlich interessanteste Wirkstoffanteil in der Aroniabeere großen Gruppe der Polyphenole. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, denen man wiederum eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften zuschreibt, wie z.B. antikarzinogen zu wirken. Die Gruppe der Polyphenole gilt außerdem kraftvolles Antioxidans von denen die Aroniabeere, im Vergleich zu anderen Beeren, eine sehr große Menge enthält. Sie schützt uns also vor freien Radikalen und hält uns und unseren Körper gesund & jung!

DIE GOJIBEERE


Der Hauch von Exotic im Land der Beeren. Sie wächst vor allem in China, der Mongolei und Teilen Tibets. Wir bekommen sie hier primär in getrockneter Form. Somit sind sie eine leckere Ergänzung in Müslis oder auch mal als Topping auf einen Shake. 
Die rotpinken Beerchen werden in der Traditionell Chinesischen Medizin schon länger eingesetzt. Das liegt vor allem daran, dass sie einen ziemlich tollen und dichten Mix aus Sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, komplexen Kohlenhydraten und essentiellen Fettsäuren sowie Aminosäuren enthalten.

Achtung: China-Landwirtschaft ist mit Vorsicht zu genießen. So sind leider viele Gojiberries mit vielen Pestizidrückständen belastet. Die will kein Mensch in sich haben. Die getrockneten Gojiberries von der Firma Morgenland haben beim kürzlich erschienenen Test von Stiftung Ökotest mit sehr gut abgeschnitten.

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