Blogtext 48 Bild Wehwehchen KW 42

...auch, wenn das vielleicht mühsam ist; langfristig das Beste überhaupt!
Im Duden werden die Wehwehchen als „kleines Leiden“ bezeichnet, das man „nicht allzu ernst nimmt“. Wer jetzt und an dieser Stelle eins und eins zusammenrechnen kann, der erkennt schnell, dass ein kleines Leiden immer Teil eines großen Ganzen ist, nicht für sich steht UND nicht klein bleiben muss.

Viel zu oft werden sie von uns runtergespielt, nicht mehr oder vielleicht auch bisher noch nie wirklich in ihrer Komplexität beachtet.

Dabei werden sie auf Dauer bei Unachtsamkeit und Verdrängung auch gerne zu einem großen Leiden.

Braucht kein Mensch - will kein Mensch.
 Festzuhalten ist aber, dass der Durchschnittsmensch dazu neigt diese kleinen Nebenherbeschwerden eher zu ignorieren. Oder sich eben damit zu arrangieren. Manche würden auch gar nicht auf die Idee kommen, dass es überhaupt ein Problem gibt.
 Und darum gibt es diesen Text!

Diese Wehwehchen werden viel zu gerne zu einem großen Auweh, wenn wir uns ihnen nicht annehmen.

Das bedeutet in aller Regel unseren Lebensstil zu ändern. Manchmal ist es schon mit Feinjustierungen getan; manchmal sollte besser die radikale Änderung als langfristiges Zeil angepeilt werden.

Und nur allzu oft fußt das Ganze auf der Ernährung - wieso?

Weil der Körper nur mit dem arbeiten kann, was wir ihm geben…
Noch ist das jetzt vielleicht alles etwas abstrakt, aber ich nenne dir ein paar Beispiele und bin mir sicher, dass du dich vielleicht bei der ein oder anderen Sache selbst wiedererkennst.


Regelmäßige bzw. häufige Kopfschmerzen.

Erst neulich kam wurde in einem Fernsehbeitrag eine Umfrage gezeigt in der Passanten danach gefragt wurden, wer von ihnen einen Schmerztablette (gegen Kopfschmerz) bei sich trägt. Es waren sehr, sehr viele. Und immer lautete die Antwort eigentlich: Schmerzen kann ich mir dann in dem Moment nicht leisten, sie nerven, müssen weg - schnellstmöglich. Kann auch ich freilich nachvollziehen. Aber nur als kleiner Reminder: der Schmerz ist dann nicht weg!!! Du merkst ihn nur nicht mehr. Und die Ursache dafür ist dann an der Stelle auch noch nicht geklärt - außer du kannst die Kopfschmerzen dem zu-viel-Alkohol vom Abend zuvor zuordnen. Aber selbst dann solltest du dich nicht aus der Affäre ziehen und aktiv etwas gegen deinen Kopfschmerz tun. Ich bin keine vehemente Vertreterin von „Lege dich auf die Couch und massiere deine Schläfen mit Pfefferminzöl“…Hilft! Allerdings braucht es Zeit und die haben wir wirklich nicht immer. Aber gerade die Personen, die sich regelmäßig mit diesen Kopfschmerzen plagen, müssen da ansetzen warum der Schmerz überhaupt entsteht, um nicht immer wieder in die Blutgrätsche zwischen Pfefferminzöl und Schmerztablette extra schnell zu geraten.

2) Vor allem bei Frauen gerne ein Tabuthema und dabei so wichtig: der Klogang.

Und da meine ich nicht wie oft am Tag Pipi gemacht wird - wobei auch das nicht ganz unwichtig ist. Immer wieder höre ich, dass Person X zwei, drei Mal IN DER WOCHE Stuhlgang hat. „War schon immer so“…mhm, dann war das noch nie gut! Um das mal kurz ganz einfach darzustellen: das was da unten rauskommt, das ist Abfall. Damit scheidet unser Körper Material aus, das er nicht mehr braucht und jede Menge Giftstoffe. So Preisfrage: wenn also Person X nur selten Stuhlgang hat, was passiert dann mit den Giftstoffen? Richtig, sie bleiben im Körper. Und das ist nicht gut! Der Körper sollte täglich mindestens ein Mal die Chance haben seinen Abfalls loszuwerden. Wenn ihm das nicht zugestanden wird, kann das mannigfaltige Auswirkungen haben: unreine Haut, Kopfschmerzen um nur zwei Beispiele zu nennen. 
Dazu gilt es natürlich rauszufinden warum der Körper sich nicht täglich vom Ballast befreien kann. Auch hier reicht die Bandbreite von der falschen Ernährung über Unverträglichkeiten bis hinzu psychischen Faktoren.

3) Mal wieder völlig lethargisch nach dem Essen? Morgens kommst du nicht raus? Generell schleppst du dich eher durch den Tag und im Winter bist du die erste Person, die die Erkältung magisch anzieht?


Auch das sind allesamt Anzeichen dafür, dass im Bereich der Ernährung wohl etwas nicht in Balance ist, denn grundsätzlich gilt erst einmal, dass unser Körper durch unsere Lebensmittel Energie erhalten soll und zum anderen, dass er schon mal per se nicht gegen uns sondern für uns arbeiten möchte. 

Abgekürzt bedeutet das Folgendes:
 Mit den Wehwehchen macht uns unser Körper (wenn wir ihn denn lassen) darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt. Damit möchte er uns helfen - nicht ärgern. Und wenn wir smart sind, dann hören wir auf ihn bevor er uns durch alles einen kräftigen Strich durch die Rechnung macht, weil er dann irgendwann einfach nicht mehr kann und aus dem Wehwehchen das große Aua wird. Dann hilft nämlich auch häufig keine Schmerztablette mehr.

Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen anfangen mit ihrem Körper einen Pakt zu schließen

und mit ihm zu arbeiten noch bevor es weh tut und der Körper (zu recht) irgendwann vom Warnstreik in die Arbeitsverweigerung umswitcht.
 Scanne dich mal: was nimmst du einfach so hin? Oder wie reagiert dein Körper an bestimmten Tagen? Die Bewusstseinsmachung dessen ist schon der erste Schritt - Gratulation. Und weitermachen!

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