Blogtext 62 Bild Plätzchen

Wer kennt das nicht: die Weihnachtszeit ist da und damit der Stress. Jedes Jahr aufs Neue nimmt man sich vor diese angeblich ruhige und besinnliche Zeit des Jahres auch so zu verbringen und irgendwie klappt das selten bis nie. Ich will nicht sagen, dass man es nicht immer und immer versuchen sollte. Aber falls es wirklich nicht klappt und du aber trotz Zeitmangels nicht aufs Plätzchen backen verzichten möchtest, habe ich die Lösung.

Das Rezept für himmlisch schnelle Zimt-Mandel-Amaranth-Plätzchen / vegan + glutenfrei

Das Rezept ergibt ca. 15 Plätzchen, je nachdem wie dünn du den Teig auswellst und welche Ausstecher du benutzt. Pass auf, dass du den Teig nicht zu dünn machst sonst werden die Kekse im Ofen schnell dunkelbraun.
Ingesamt benötigst du ca. 30 Minuten inkl. der Backzeit von 8-10 Minuten.

Du brauchst:

  • 1 Tasse gemahlene Mandeln
    1 Tasse Amaranthmehl
    1/2 Tasse Reissirup
    3/4 Tasse Kokosöl
    3 TL Leinmehl + etwas Wasser
    Prise Salz
    1 TL Zimt
    Prise Kardamom
    Prise Vanille

Dabei entspricht 1 Tasse = eine Kaffeetasse

Mische das Leinmehl mit dem Wasser zuerst in der Schüssel zu einer flüssig, klebrigen Masse. Das Kokosöl in einem kleinen Topf schmelzen. Anschließend mit allen restlichen Zutaten in die Schüssel dazugeben. Knete den Teig mit den Händen bis er fest zusammenhält.
 Dann rollst du den Teig auf einem Stück Backpapier aus. Wie gesagt: Achtung, dass du ihn nicht zu dünn machst. Suche dir deine Lieblingsausstecherform aus. Falls du keine zu Hause hast, kannst du auch einfach ein kleines Glas verwenden und mit dem offenen Rand deine Plätzchen ausstechen.
 Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad/Heißluft lässt du sie nun für 8-10 Minuten backen. Hole sie aus dem Ofen und lasse die Plätzchen abkühlen.
Du kannst dann noch etwas Puderzucker darüber geben oder du verwendest eine Puderzuckeralternative, z.B. von Xucker auf Erythritbasis, wenn du mit Zucker sparsam umgehen willst.

Amaranth ist übrigens ein richtiges Powerkorn. Dabei gehört es zum Pseudogetreide und ist somit glutenfrei. Außerdem hat es einen recht niedrigen Kohlenhydratanteil, was Amaranth auch für diejenigen interessant macht, die sich kohlenhydratreduziert ernähren möchten. Die wertvollen Ballaststoffe sind trotzdem mit von der Partie und halten so länger satt. Gerade für Veganer ist Amaranth auch ein guter Eiweißlieferant. Es besteht aus ca.16% Eiweiß und das in einer sehr guten Qualität. 
Die Kombination aus Amaranth, Mandeln und dem Reissirup macht die Plätzchen zu einer wirklich gesunden Form des Weihnachtsplätzchens. Reissirup wird übrigens vor allem in Japan traditionell als Süßungsmittel verwendet. Er enthält keine Fruktose und hält durch seinen hohen Anteil an Mehrfachzuckern den Blutzuckerspiegel länger stabil.

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