Blogtext 66 Bild Big Apple

Eva wusste es und wollte nicht widerstehen. Gwyneth liebt ihn so sehr, dass sie ihre Tochter nach ihm benannte. Künstler setzten ihn immer wieder in Szene. Die Rede ist vom Apfel. Saftig, knackig, mal süß, mal eher säuerlich. Das ist der Gute, um den es aus aktuellem Anlass (Saison!) gehen soll.

 

El Star, Jona Gold, Gala und Pink Lady - Stars am Fruchthimmel

Namen leicht abgeändert. Die Rede ist von den Apfelsorten Elstar, Jonagold, Gala und Pink Lady. Alte Sorten sind zum Bespiel Topaz und Freiherr von Berlepsch. Wir in Deutschland haben den Apfel auf jeden Fall zu unserer Lieblingsfrucht auserkoren und essen eine ganze Menge der tollen Früchte. Trotzdem ist der pro Kopf Verbrauch leicht zurückgegangen. Das sollte sich gerne wieder ändern, denn im Vergleich zum ernteschwachen Vorjahr, konnten die Apfelbauern in diesem Jahr die beste Ernte seit 15 Jahren einfahren. Da können Apfelkuchen, Apfelmus, Apfel im Ofen und Apfel im Rucksack kommen.

 

An apple a day keeps the doctor way.

Vielleicht nicht als lonesome player auf weiter Flur aber grundsätzlich gut möglich, denn die Frucht hat es in sich. Zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe agieren als starke Antioxidantien mit entzündungshemmender Wirkung; Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe wirken sich ebenfalls positiv auf unsere Gesundheit aus. Da die sekundären Pflanzenstoffe besonders im rohen Apfel vorhanden sind, sollte man gerne immer mal wieder kraftvoll zubeißen. Wie immer gilt, dass viele Nährstoffe in der Schale der Frucht sitzen. Wer also keinen Cocktail aus besten Zutaten und üblen Pestiziden haben will, tut gut daran Bioäpfel zu kaufen oder auf unbehandelten Streuobstwiesen selbst sammeln zu gehen.

 

Für sich schon stark, im Doppel unschlagbar

Kombiniert man die Nährstoffe von einem Apfel mit bestimmten anderen Lebensmitteln, kommen wahre Traumduos dabei heraus. Hier sind meine drei gefeiertsten perfect matches vom Apfel.

Apfel und Karotte schmeicheln der Haut


Das Beta Carotin der Karotte und die Antixodantien vom Apfel schützen die Haut und verleihen ihr ein frisches Aussehen. Außerdem schmecken sie wundervoll zusammen. Als Beispiel: Apfel und Möhre reiben, etwas Zitronensaft und Öl dazu. Voilà.

 

Apfel und Hafer senken den Cholesterinspiegel

Klingt vielleicht etwas langweilig, ist dafür aber umso wichtiger, denn ein zu hoher Cholesterinspiegel (insbesondere erhöhte Werte des LDL-Cholesterins) kann dazu führen, dass unsere Arterien verstopfen. Gar nicht schön. Umso schöner, wenn man ganz einfach Abhilfe schaffen kann. Die Ballaststoffe von Haferflocken und Apfel binden im Darm Gallensäure und verbessern so unseren Stoffwechsel. Damit wird auch der Cholesterinspiegel im Blut gesenkt.
 Morgens also einfach mal zur Schüssel greifen und Haferflocken mit kleingeschnittenem Apfel kombinieren. Richtig gut passt da, auf allen Ebenen, auch noch die Prise Zimt dazu.

 

Apfel und Chirorée sind gut zur Leber

Die Bitterstoffe im Chicorée mögen nicht allen schmecken, wertvoll sind sie aber allemal. Sie regen nämlich besonders der Stoffwechsel der Leber an und das bedeutet u.a. Detox-Vollgas und Fettverdauung deluxe. Eine Überlegung wert Chicorée und Apfel als Rohkostsalat zusammen zu werfen. Und dank der Apfelsüße, ist das Leben auch nur noch halb so bitter.

 

Ich feiere den Apfel und freue mich über die frischen Teile, die uns gerade und auch die nächsten Wochen noch kredenzt werden. Habt Spaß und machts wie Eva: einfach zugreifen.

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