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Ich habe mal wieder einen Artikel für den wunderbaren Blog Fuck Lucky Go Happy geschrieben. Den möchte ich euch auch hier nicht vorenthalten.
Wer Lust hat noch mehr von mir oder anderen fabelhaften Autoren zu lesen, schaut am Besten mal bei Fuck Lucky Go Happy direkt vorbei.

 

2019 rückt näher.

Damit wächst auch die Neugierde darauf, was das neue Jahr für uns bereithält. Trends kommen und gehen, verschwinden jedoch selten ganz von der Bildfläche. Es sind unser Lebensgefühl, unsere eigenen Gelüste und Bedürfnisse, die bestimmte Trends aber erst richtig aufblühen lassen. Nehmen wir z.B. den Veganismus: Mehr Menschen wollen friedlich im Einklang mit ihrer Umwelt leben und finden in dieser Ernährungsform außerdem einen potenziellen Weg weg von vielen Zivilisationskrankheiten. Je mehr Menschen dann einem solchen Vorhaben nachgehen, desto mehr Dinge finden wir mit der Zeit da draußen, die unseren Lifestyle erst recht unterstützen. Der Markt reagiert. Für 2019 gibt es spannende Trends und Bewegungen, die jetzt richtig Fahrt aufnehmen. Aber seht selbst.


Ab in die Zukunft: Food-Trends 2019

Ich habe beobachtet und nachgefragt. Ich habe Wochen- und Supermärkte durchforstet. Und diese vier Trends haben sich für mich ganz klar für das neue Jahr herauskristallisiert.


Jenseits von Tofuwürstchen: Plant-based deluxe

Damals ging es um Fleischverzicht. Heute sind wir einen Schritt weiter: Vegan ist nicht mehr genug. Der Fokus liegt jetzt auf dem Grünzeug. Den Ruf der Wollsocke mit Birkenstock hat die Pflanzenfancommunity dabei schon längst erfolgreich abgelegt. Genau so wie plumpe Fleischersatzprodukte und veganen Pudding, die als Grundnahrungsmittel ihrer alltäglichen Ernährung ausgedient haben.

Zwar fluten mehr und mehr industriell hergestellte, vegane Produkte den Markt. Doch der/die plant-based deluxe Anhänger*in will mehr (oder eigentlich weniger). Plant-based deluxe zielt darauf ab, vor allem möglichst ursprüngliche und dabei pflanzliche Nahrungsmittel zu konsumieren, die unserem Körper gut tun, ihm helfen von innen heraus zu heilen und dafür ihre kraftvollen pflanzlichen Inhaltsstoffe nutzen. Tier glücklich, wir glücklich, alle glücklich.


Heimisch ist der Hit: Zurück zu den Wurzeln

Ist und bleibt dem Himmel sei Dank im Trend: saisonale Produkte aus regionalem Anbau. Uns werden großartige heimische Zutaten kredenzt, die durch Reife und kurze Transportwege sehr gute Nährstoffbilanzen vorweisen können. Wir nehmen die Jahreszeiten so nicht nur intensiver wahr, sondern leben mit Mama Natur in feiner Harmonie.

Vielleicht lernen wir sogar noch das ein oder andere unbekannte Kraut kennen, das bisher noch nicht in unserem Kochtopf gelandet ist. Getrieben wird der Ruf nach mehr lokalen Erzeugnissen nicht nur von Klimaschutzidealen. Er zeigt auch, dass es uns nach all der Entfremdung wieder wichtiger geworden ist zu erfahren woher unsere Lebensmittel stammen. Der Wunsch nach mehr Transparenz, Fairness und wirklich gesunden Erzeugnissen für Mensch und Natur lässt sich hier ganz klar erkennen – und absolut nachvollziehen. In diesem Sinne ab zum nächsten Hofladen, regionalen Wochenmarkt oder in deinen Garten.

Auch online findet man viele interessante Projekte. Vielleicht schließt du dich einer solidarischen Landwirtschaft-Gruppe an oder schaust dir mal die Verteilstellen von “Marktschwärmer” an.


Schnell, aber gesund

Wenig Zeit, viel um die Ohren, ständig unterwegs und hohe Ansprüche an die tägliche Ernährung. Klingt nach einem ehrgeizigen Unterfangen. Die Ernährungs-Lösung für alle rushing people kommt in Form von kompakt gepackten Leckereien daher, in denen auch vielerlei Superfoods versteckt sind -Tendenz steigend. Energieriegel mit leistungssteigerndem Maca oder dem Heilpilz Reishi, immunsystemstärkende Shots aus Ingwer oder auch Kurkuma, Müslimischungen mit maximal nährstoffreichen vorgekeimten Samen oder auch ready-to-mix Pulver für Latte-Drinks oder grüne Smoothies, die deinem Getränk das extra gesunde i-Tüpfelchen aufsetzen.
Klar werden auch im neuen Jahr einzelne Produkte oder Lebensmittel ganz besonders gehypt werden. Fakt ist, dass wir nicht jedem Trend hinterherlaufen sollten oder müssen. Wahr ist aber auch, dass wir uns mit dieser Form von Fast-Food nicht schaden und uns die ein oder andere stressige Situation gesünder überstehen lassen wird. Fürs Protokoll: Am gesündesten ist es trotzdem immer noch, sich fürs Essen Zeit zu nehmen.


Dogma ade: Gesunde Lust

Essen ist Leidenschaft. Essen ist Lust. Essen ist Lebensfreude. Essen ist eben so viel mehr als nur Energielieferant, Mittel zum Zweck, den knurrenden Magen zu besänftigen oder die Körpermitte straff und schlank zu halten. “Wer schön sein will muss leiden und geschmacksbefreite Dinge essen”: OUT!

Der Trend geht weg von der Enthaltsamkeit und bewegt sich hin zum Verständnis, dass eine gute Ernährung gesund und genussvoll zugleich sein kann. Essen wird wieder zelebriert. Dazu gehört auch wieder mehr, auf sein Bauchgefühl zu hören. Was tut einem selbst und dem Körper gerade gut? Das bedeutet zum Beispiel auch, nicht unbedingt zu essen, nur weil die Uhr oder die Gesellschaft es vorgeben. Oder aber das Dessert zu essen. Auch, wenn die Theorie sagt, dass man es sich verkneifen sollte. Weniger Food Facts und Vernunft, dafür mehr Empfindung und Gespür. Wundervoll. Liebe.

 

Das neue Jahr kann, kulinarisch betrachtet, auf jeden Fall kommen. Die Trends unterstützen uns darin, uns selbst Gutes zu tun und dabei auch unser Umfeld nicht aus den Augen zu lassen. Klingt nach einem foodfriedlichen 2019.

Worauf freust du dich am meisten? Willst du etwas Neues ausprobieren? Und welche neuen Produkte dürfen in deinem 2019er Vorratsschrank nicht fehlen?

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