Top4Blog

Für viele ist es DIE Zeit des Jahres: Sommer! Wir packen die Badehose - manchmal auch Kind und Kegel - ein und verlassen die Stadt auf der Suche nach Sonne, Strand oder auch einfach Erholung. Manch anderer hat das Reisen eher mit Businesstrolley und Laptoptasche im Kopf. Egal wie: das Reisen und Woanderssein ist Segen und Fluch zugleich.

Deshalb gibt es hier die Top 4 meiner Blogartikel, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben: 

 

#1 Für alle, die sich Gedanken zur An- und Abreise machen.

#2 Unterwegs sein und fit bleiben

#3 Grüne Welle in der Ferne 

#4 Und wieso das überhaupt und grundsätzlich so wichtig ist mal raus zu kommen: ab in die Ferne 

Außerdem gibt es hier meine neuesten Empfehlungen für den "healthy traveller", den es nach Athen oder Thessaloniki verschlägt. Alles für euch persönlich getestet und uneingeschränkt empfehlenswert.

Tags: 

Blogtext 55 Bild Nudeln KW 20

Schnell: check.
Einfach: check.
Schmeckt: check.

Ich spreche von Pasta.

Und vermute mal, dass die eines der liebsten Gerichte von vielen ist. Egal ob Kochprofi oder Kochmuffel. Jeder profitiert von ihr und lässt sie sich schmecken. Bisher war die Nudel vor allem ein Hartweizenprodukt mit oder ohne Ei. Mit der Zeit kamen dann die Varianten Vollkorn, Dinkel & Co. in den Regalen dazu. 


Auch die Spaghetti aus Zucchini machte Furore.


Und im Zuge der Produkterweiterung von glutenfreien Nahrungsmitteln wurden dann auch Nudeln aus Buchweizen, Reis oder Mais zum Nudelstandard im Supermarktfach.


Jetzt kommen andere um die Ecke und die sind verführerisch genial. Die Nudel aus der Hülsenfrucht wird populär.

Die Nudel also noch mal ganz anders. Schön bunt. Proteinreich. Low carb (but not no carb). Gekringelt. Gerade. In Röhrenform. Oder auch neuerdings als Lasagnenplatte. Grüne Linsen, rote Linsen, Kichererbsen, Erbsen, Mungbohnen, schwarze Bohnen, Edamame - all die bekommen jetzt neue Formen und stehen als Spaghetti, Papardelle, Spirelli, Makkaroni oder Penne rigate zur Auswahl.

Alle da. Alle Hülsenfrucht.


Großartig an der Sache ist, dass man so ziemlich entspannt Abwechslung in seinen Speiseplan bringen kann. Und das eben auf eine ganz einfache Art und Weise. Ohne sich Rezepte zur Zubereitung von Hülsenfrüchten zu suchen. Oder auch Einweichheiten von 12 Stunden oder Garzeiten von bis zu 40 Minuten einkalkulieren zu müssen. Was nicht bedeutet, dass ich kein großer Fan davon wäre auch Hülsenfrüchte in ihrer Usprungsform zu verarbeiten. Wie würden mir Hummus, Linseneintopf oder Erbsensuppe fehlen! Es geht auch hier wieder um das Maß und die Vielfalt!


Dazu liefern Hülsenfrüchte ein breites Nährstoffspektrum und sind unter den pflanzlichen Kandidaten mit DIE Eiweißlieferanten schlechthin.

Also unbedingt ran an die gesunde Protein-Nudel und losgekocht.

Tags: 

Blogtext Bild 54 wonder Zauberspruch

Der Wintermantel bleibt an der Garderobe hängen. Dadadadada. Die Hosen werden kürzer. Dadadada. Dada.Dada. 

Der Strandtag rückt näher. So plötzlich. Ahhhhhhh!


da hilft dann nur noch der altbekannte Zauberspruch, alle Jahre wieder, „ene mene meck der Speck ist weg“...

Spannung. Abwarten. Okay. Wiederholen. Vielleicht ein Schluck Zaubertrank...



Immer wieder erlebe ich, dass für viele Personen der Frühling und der damit näherkommende Sommer plötzlich da sind. Gerade hat man sich noch wohlig deckenummantelt auf dem Sofa geräkelt und schwupps: da ist er und mit ihm die Panik mal wieder bis zum Moment „30 Grad, Sonnenbrille, Bikini - I´m looking fabulous“ nicht mehr genügend Zeit zu haben.

Wie schön wäre es, wenn es diese Wunderpille gäbe

für die die Industrie jeden Frühling aufs Neue wieder wirbt und sie uns in den buntesten und schönsten Worten und Bildern beschreibt. Schlucken und schlank. Tadaaa. Ein leeres Versprechen, das eure Geldbeutel leert. Die Euros solltet ihr wirklich besser in den ein oder anderen kühlen Drink am Pool investieren!

Aber was tun? Irgendwas muss doch noch möglich sein.

Klar! Verrate ich euch auch. Allerdings davor noch ein kleiner Tipp. Kein erhobener Zeigefinger. Nur die Stimme aus dem Off, wenn dieses Jahr wieder die kalten Monate mit den weiten Pullis beginnen: „Der nächste Frühling kommt.“ Und auch, wenn wir im Winter durchaus andere Lebensmittel bzw. diese in anderen Zubereitungsformen essen sollten; uns mehr nähren dürfen, um der Kälte trotzen zu können; so ist ein zuviel eben zuviel. Und eben dann auch mit dem Winter, Weihnachten & Co. nicht mehr zu rechtfertigen.



So also, kurz und knackig zusammengefasst:


1) Mentale Einstellung zu euch überarbeiten. Kein Stress. Der ist destruktiv. Und macht in hoher Konzentration nur Fett an die Hüfte. Also entspannen, durchatmen und dich selbst motivieren. Vergiss dabei nicht dich in jedem Zustand, den du durchschreitest absolut uneingeschränkt gut zu finden (was nicht bedeutet, dass man sich vor lauter Wohlgefühl ne Packung Schokobons gönnen sollte.) Und: immer schön im Kopf behalten wohin die Reise führen soll. Unser Unterbewusstsein arbeitet nämlich sehr entscheidend an unserer Figur mit!


2) Schnell, schnell geht nichts. Es ist und bleibt ein Prozess. Und genau als solchen solltest du ihn auch begreifen. Egal ob es sich um ein paar hundert Gramm, ein paar Kilos, den Wunsch mehr Muskeln oder strahlende, glatte Haut zu haben handelt. Die Wunderpille gibts eben nicht. Et basta.


3) Und zuletzt 5 praktische Tipps für alle unter euch die mit dem Klassiker „Weihnachten hat mich dick und Neujahr nur deprimiert werden lassen“:

  • 
Lauwarmes Ingwerwasser trinken. Das kurbelt die Verdauung und somit Entschlackung ordentlich an.
  • Bürstenmassagen vor dem Duschen. Und am Ende die berühmte kalte Dusche. sh. oben.
  • Beeren, Beeren, Beeren 
  • So einfach, dass man weinen möchte: Treppen statt Aufzug. Fahrrad statt Bahn. Spaziergang statt Mittagspause im sitzen
  • Auf den Markt und losgeshopped am Gemüsestand. Ihr könnt da nichts falsch machen. Nur in Zubereitung. Sauce Hollandaise dann vielleicht mal nicht...

Ich stehe jedem von euch gerne zur Verfügung, wenn es um individuelle Nachfragen, Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen geht. Es gibt für jeden einen Weg - und versprochen: auch einen der Freude bereitet und dich nicht betrübt vor dem Diätshake sitzen lässt; die Pumperpillen schlucken lässt oder viel Geld beim Schönheitsdoktore bleiben lässt.

Tags: 

Blogtext 53 Bild me and meer KW 11

Urlaub. Was ist eigentlich Urlaub? 


Für die einen bedeutet es sich auf dem Balkon zu räkeln. Für andere im all inclusive Hotel in der Sonne zu braten. Oder auch die Abenteuerreise zu unternehmen. Einigkeit besteht darin, dass Urlaub nichts mit Arbeiten zu tun hat. Als Angestellter müssen wir sogar erst die Genehmigung dafür beantragen Urlaub haben zu dürfen.


Ich sitze gerade auf meiner Terrasse an einem fernen Ort während ich diesen Text schreibe.

Vor mir das Meer. An meinem Rücken die warme Märzsonne. Neben mir frische Papaya und und ein großes Glas Hibiskustee. Ich höre das Meer. Die Palme neben mir erstrahlt in sattem grün. Mein Körper freut sich in Ruhe Vitamin D produzieren zu können. Was mich nährt, beflügelt und glücklich fühlen lässt, ist der Fakt, dass ich Genuss empfinde. Meine Sinne werden stimuliert - gleichzeitig nehme ich sie aber auch scheinbar intensiver wahr.

Klar, all das umgibt mich ja auch die meiste Zeit im Jahr eben nicht.

Und wenn ich über diesen Fakt so nachdenke, dann ärgert mich das sehr. Nicht, dass ich in Berlin lebe. Auch nicht unbedingt, dass Berlin nicht am Meer liegt und suboptimale Wetterverhältnisse bietet. Nein, was mich vor allem ärgert ist, dass ich offensichtlich im Alltag meine Sinne nicht 100% für mich und zu meinen Gunsten nutze. Sie sind ja immer da. Stehen mir allzeit zur Verfügung. Und ich, ich ignoriere ihr Angebot für mich 24/7 da zu sein. Schmecken, riechen, hören, fühlen sehen. Danke, dass es euch gibt. Ich gelobe Besserung, denn wenn wir ganz ehrlich sind, ist der exotische Geschmack der frischen Papaya wundervoll und steht dennoch streng genommen auf der gleichen Ebene wie einen frischen Apfel mal wieder wirklich zu schmecken. Im Wald mal tief durchzuatmen. Den Straßenmusikern mal wirklich zuzuhören. Oder vielleicht auch einfach dem Spatzengesang.

Urlaub bedeutet doch auch vor allem sich Dingen hinzugeben für die man im Alltag meint keine Zeit zu haben und sie zu zelebrieren.

Es bedeutet sich Genüssen hinzugeben und sich Gutes zu tun. Urlaub ist Detoxkur und Tankstelle in einem. Und deshalb viel zu gut, wichtig und lebensbejahend als das auf lediglich 24+/- Tage im Jahr zu komprimieren.

Und noch während ich meine Zeilen schreibe kommt eine, wenn auch leise Stimme, die sagt: „Jaja blabla“.

Und ganz ehrlich: auch sie hat recht. Denn alles, was wir mehr oder weniger ständig um uns herum haben, woran wir gewöhnt sind, verdient zwar unsere Wertschätzung und kann uns vielleicht eben dennoch nicht sooooooo beflügeln wie Neues, Rares, das was wir nur selten in der dargebrachten Form haben können. Da gibt es den Spruch „Reisen ist das Einzige, das du kaufen kannst und dich reicher macht“. Ich würde ergänzen wollen, dass es nicht das Einzige ist und dennoch sagt der Spruch etwas ganz wichtiges: geht raus, seht Neues, seid neugierig, seid offen für Fremdes, gebt euch neuen Eindrücken hin und sensibilisiert euch für eure Umgebung.

Und weil sich auf diesem Blog vieles um das Thema Ernährung dreht schlage ich für euch hier noch den Bogen.

Oben schon angedeutet; jetzt noch mal ganz konkret: versucht eure Mahlzeiten egal wo ihr sie zu euch nehmt - auf sonnenverwöhnten Terrassen oder der dunklen Küche, weil es draußen mal wieder regnet - bewusst zu essen. Schmeckt das was ihr auf euren Tellern habt wirklich ( ? ). Nehmt bewusst wahr und schenkt euch selbst Geschmackserlebnisse. Das funktioniert übrigens am besten mit Zeit, ehrlichen, authentischen Lebensmitteln und in guter Gesellschaft.

Fühlt sich dann am Ende wieder an wie Urlaub.

In diesem Sinne: 
Urlaub und die (fremde) Ferne sind mit das beste Investment für Körper, Geist und Seele.

Tags: 

Blogtext 52 Bild Linse und Kale KW06

Es ist kalt. Immer noch. Nicht mehr allzu lange - hoffentlich.

Solange wir uns aber mit diesem Brrrrr & Iiii da draußen abfinden müssen, fahren wir gut mit warmen und uns wärmenden Gerichten. Auch deshalb gibt es heute wieder ein Rezept von mir für euch. Einer meiner Lieblingseintöpfe für die Winterzeit ist eine bunte Mischung aus grünen Linsen, Grünkohl, Gemüse und zahlreichen Gewürzen.

Und das Beste daran ist? Gibts nicht.

Es sind gleich mehrere Dinge sehr, sehr gute daran. Zum Einen schmeckt die ganze Sache super. Zum Anderen liefert der Eintopf eine Menge pflanzlicher Proteine, die wichtig und gut für unsere Muckis sind. Verantwortlich hierfür sind in dem Eintopf die Linse und der Grünkohl, die davon gleich eine ganze Menge mitbringen. Das auch als Info für all jene, die immer noch die Befürchtung haben sie könnten mit einer pflanzlichen Ernährung ihre gestählte Muskulatur nicht ordentlich versorgen. Was der Grünkohl noch so kann könnt ihr hier nachlesen.
 Die Gewürze, wie Ingwer, Pfeffer und Chili heizen der Verdauung ordentlich ein und uns gleich dazu. Nicht nur das Suppengemüse liefert viele Vitamine - wie wir wissen immer wichtig aber in einer Periode in der besonders gerne gehustet und geschnupft wird eben noch wichtiger. Und eines meiner absoluten Lieblingsargumente für diesen Eintopf ist der Fakt, dass wir den Großteil aller Zutaten vom „Bauern nebenan“ holen können. Grüne Linsen werden auch in Deutschland angebaut (…und auch in Kanada z.B. also immer hübsch auf den Stempel auf der Seite der Verpackung achten), genauso wieder Grünkohl. Der hat im Winter auch Saison. Falls man ihn dennoch nicht frisch finden sollte, kann man sich supergut auch in der TK-Abteilung bedienen.

Ihr wollte loslegen. Ok. Hier kommt alles was ihr dazu braucht:

  • 1 Tasse grüne Linsen (aus deutschem Anbau bevorzugt)

  • 3 Tassen Grünkohl (geht auch als TK - man spart sich waschen und klein hacken)
  • Brühe (soviel, dass alle Zutaten dann mit Flüssigkeit bedeckt sind)
  • ca 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Prise Chili
  • 2 Lorbeerblätter
  • ca. 1 TL frischer zerkleinerter Rosmarin (klappt auch mit getrocknetem)
  • etwa 1-2 TL Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 große Karotte
  • 2 Handvoll Sellerie
1 mittelgroße Lauchstange
2 Knoblauchzehen (klein gehackt oder durch die Knoblauchpresse)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
frische Petersilie oder Koriander
  • Dazu könnt ihr, wenn ihr möchtet braunen Reis, Buchweizen oder auch Kartoffel essen.



Und damit geht man folgendermaßen vor:

Alle frischen Zutaten waschen und in entsprechend kleine Stücke schneiden. Die Linsen ebenfalls in einem Sieb gut abwaschen. Nehmt einen großen Topf, erhitzt darin das Olivenöl und gebt anschließend Lauch, Sellerie, Chili, Knoblauch, Rosmarin und Ingwer hinein und lasst die Zutaten kurz anbraten. Danach gebt ihr die Karotten, die Linsen und den Kreuzkümmel hinzu. Außerdem kurz danach die Brühe sowie die Lorbeerblätter. Das Ganze kurz aufkochen und dann auf kleiner Flamme für ca. 40 min köcheln lassen. Grünkohl und Tomatenmark zuletzt dazugeben und weitere 5-10 Minuten köcheln lassen. Schmeckt nach Belieben mit Salz und Pfeffer ab. Bevor ich serviert vergesst nicht die Lorbeerblätter zu entfernen… Außerdem gehackte Petersilie/Koriander on top geben. Je nachdem wie ihr möchtet könnt ihr den Eintopf pur genießen oder wie oben erwähnt noch eine Beilage dazugeben.

 

Wärmt euch, stärkt euch, habt Spaß dabei und lasst´s euch vor allem schmecken!

Tags: