Blogtext 55 Bild Nudeln KW 20

Schnell: check.
Einfach: check.
Schmeckt: check.

Ich spreche von Pasta.

Und vermute mal, dass die eines der liebsten Gerichte von vielen ist. Egal ob Kochprofi oder Kochmuffel. Jeder profitiert von ihr und lässt sie sich schmecken. Bisher war die Nudel vor allem ein Hartweizenprodukt mit oder ohne Ei. Mit der Zeit kamen dann die Varianten Vollkorn, Dinkel & Co. in den Regalen dazu. 


Auch die Spaghetti aus Zucchini machte Furore.


Und im Zuge der Produkterweiterung von glutenfreien Nahrungsmitteln wurden dann auch Nudeln aus Buchweizen, Reis oder Mais zum Nudelstandard im Supermarktfach.


Jetzt kommen andere um die Ecke und die sind verführerisch genial. Die Nudel aus der Hülsenfrucht wird populär.

Die Nudel also noch mal ganz anders. Schön bunt. Proteinreich. Low carb (but not no carb). Gekringelt. Gerade. In Röhrenform. Oder auch neuerdings als Lasagnenplatte. Grüne Linsen, rote Linsen, Kichererbsen, Erbsen, Mungbohnen, schwarze Bohnen, Edamame - all die bekommen jetzt neue Formen und stehen als Spaghetti, Papardelle, Spirelli, Makkaroni oder Penne rigate zur Auswahl.

Alle da. Alle Hülsenfrucht.


Großartig an der Sache ist, dass man so ziemlich entspannt Abwechslung in seinen Speiseplan bringen kann. Und das eben auf eine ganz einfache Art und Weise. Ohne sich Rezepte zur Zubereitung von Hülsenfrüchten zu suchen. Oder auch Einweichheiten von 12 Stunden oder Garzeiten von bis zu 40 Minuten einkalkulieren zu müssen. Was nicht bedeutet, dass ich kein großer Fan davon wäre auch Hülsenfrüchte in ihrer Usprungsform zu verarbeiten. Wie würden mir Hummus, Linseneintopf oder Erbsensuppe fehlen! Es geht auch hier wieder um das Maß und die Vielfalt!


Dazu liefern Hülsenfrüchte ein breites Nährstoffspektrum und sind unter den pflanzlichen Kandidaten mit DIE Eiweißlieferanten schlechthin.

Also unbedingt ran an die gesunde Protein-Nudel und losgekocht.

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Blogtext Bild 54 wonder Zauberspruch

Der Wintermantel bleibt an der Garderobe hängen. Dadadadada. Die Hosen werden kürzer. Dadadada. Dada.Dada. 

Der Strandtag rückt näher. So plötzlich. Ahhhhhhh!


da hilft dann nur noch der altbekannte Zauberspruch, alle Jahre wieder, „ene mene meck der Speck ist weg“...

Spannung. Abwarten. Okay. Wiederholen. Vielleicht ein Schluck Zaubertrank...



Immer wieder erlebe ich, dass für viele Personen der Frühling und der damit näherkommende Sommer plötzlich da sind. Gerade hat man sich noch wohlig deckenummantelt auf dem Sofa geräkelt und schwupps: da ist er und mit ihm die Panik mal wieder bis zum Moment „30 Grad, Sonnenbrille, Bikini - I´m looking fabulous“ nicht mehr genügend Zeit zu haben.

Wie schön wäre es, wenn es diese Wunderpille gäbe

für die die Industrie jeden Frühling aufs Neue wieder wirbt und sie uns in den buntesten und schönsten Worten und Bildern beschreibt. Schlucken und schlank. Tadaaa. Ein leeres Versprechen, das eure Geldbeutel leert. Die Euros solltet ihr wirklich besser in den ein oder anderen kühlen Drink am Pool investieren!

Aber was tun? Irgendwas muss doch noch möglich sein.

Klar! Verrate ich euch auch. Allerdings davor noch ein kleiner Tipp. Kein erhobener Zeigefinger. Nur die Stimme aus dem Off, wenn dieses Jahr wieder die kalten Monate mit den weiten Pullis beginnen: „Der nächste Frühling kommt.“ Und auch, wenn wir im Winter durchaus andere Lebensmittel bzw. diese in anderen Zubereitungsformen essen sollten; uns mehr nähren dürfen, um der Kälte trotzen zu können; so ist ein zuviel eben zuviel. Und eben dann auch mit dem Winter, Weihnachten & Co. nicht mehr zu rechtfertigen.



So also, kurz und knackig zusammengefasst:


1) Mentale Einstellung zu euch überarbeiten. Kein Stress. Der ist destruktiv. Und macht in hoher Konzentration nur Fett an die Hüfte. Also entspannen, durchatmen und dich selbst motivieren. Vergiss dabei nicht dich in jedem Zustand, den du durchschreitest absolut uneingeschränkt gut zu finden (was nicht bedeutet, dass man sich vor lauter Wohlgefühl ne Packung Schokobons gönnen sollte.) Und: immer schön im Kopf behalten wohin die Reise führen soll. Unser Unterbewusstsein arbeitet nämlich sehr entscheidend an unserer Figur mit!


2) Schnell, schnell geht nichts. Es ist und bleibt ein Prozess. Und genau als solchen solltest du ihn auch begreifen. Egal ob es sich um ein paar hundert Gramm, ein paar Kilos, den Wunsch mehr Muskeln oder strahlende, glatte Haut zu haben handelt. Die Wunderpille gibts eben nicht. Et basta.


3) Und zuletzt 5 praktische Tipps für alle unter euch die mit dem Klassiker „Weihnachten hat mich dick und Neujahr nur deprimiert werden lassen“:

  • 
Lauwarmes Ingwerwasser trinken. Das kurbelt die Verdauung und somit Entschlackung ordentlich an.
  • Bürstenmassagen vor dem Duschen. Und am Ende die berühmte kalte Dusche. sh. oben.
  • Beeren, Beeren, Beeren 
  • So einfach, dass man weinen möchte: Treppen statt Aufzug. Fahrrad statt Bahn. Spaziergang statt Mittagspause im sitzen
  • Auf den Markt und losgeshopped am Gemüsestand. Ihr könnt da nichts falsch machen. Nur in Zubereitung. Sauce Hollandaise dann vielleicht mal nicht...

Ich stehe jedem von euch gerne zur Verfügung, wenn es um individuelle Nachfragen, Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen geht. Es gibt für jeden einen Weg - und versprochen: auch einen der Freude bereitet und dich nicht betrübt vor dem Diätshake sitzen lässt; die Pumperpillen schlucken lässt oder viel Geld beim Schönheitsdoktore bleiben lässt.

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Blogtext 53 Bild me and meer KW 11

Urlaub. Was ist eigentlich Urlaub? 


Für die einen bedeutet es sich auf dem Balkon zu räkeln. Für andere im all inclusive Hotel in der Sonne zu braten. Oder auch die Abenteuerreise zu unternehmen. Einigkeit besteht darin, dass Urlaub nichts mit Arbeiten zu tun hat. Als Angestellter müssen wir sogar erst die Genehmigung dafür beantragen Urlaub haben zu dürfen.


Ich sitze gerade auf meiner Terrasse an einem fernen Ort während ich diesen Text schreibe.

Vor mir das Meer. An meinem Rücken die warme Märzsonne. Neben mir frische Papaya und und ein großes Glas Hibiskustee. Ich höre das Meer. Die Palme neben mir erstrahlt in sattem grün. Mein Körper freut sich in Ruhe Vitamin D produzieren zu können. Was mich nährt, beflügelt und glücklich fühlen lässt, ist der Fakt, dass ich Genuss empfinde. Meine Sinne werden stimuliert - gleichzeitig nehme ich sie aber auch scheinbar intensiver wahr.

Klar, all das umgibt mich ja auch die meiste Zeit im Jahr eben nicht.

Und wenn ich über diesen Fakt so nachdenke, dann ärgert mich das sehr. Nicht, dass ich in Berlin lebe. Auch nicht unbedingt, dass Berlin nicht am Meer liegt und suboptimale Wetterverhältnisse bietet. Nein, was mich vor allem ärgert ist, dass ich offensichtlich im Alltag meine Sinne nicht 100% für mich und zu meinen Gunsten nutze. Sie sind ja immer da. Stehen mir allzeit zur Verfügung. Und ich, ich ignoriere ihr Angebot für mich 24/7 da zu sein. Schmecken, riechen, hören, fühlen sehen. Danke, dass es euch gibt. Ich gelobe Besserung, denn wenn wir ganz ehrlich sind, ist der exotische Geschmack der frischen Papaya wundervoll und steht dennoch streng genommen auf der gleichen Ebene wie einen frischen Apfel mal wieder wirklich zu schmecken. Im Wald mal tief durchzuatmen. Den Straßenmusikern mal wirklich zuzuhören. Oder vielleicht auch einfach dem Spatzengesang.

Urlaub bedeutet doch auch vor allem sich Dingen hinzugeben für die man im Alltag meint keine Zeit zu haben und sie zu zelebrieren.

Es bedeutet sich Genüssen hinzugeben und sich Gutes zu tun. Urlaub ist Detoxkur und Tankstelle in einem. Und deshalb viel zu gut, wichtig und lebensbejahend als das auf lediglich 24+/- Tage im Jahr zu komprimieren.

Und noch während ich meine Zeilen schreibe kommt eine, wenn auch leise Stimme, die sagt: „Jaja blabla“.

Und ganz ehrlich: auch sie hat recht. Denn alles, was wir mehr oder weniger ständig um uns herum haben, woran wir gewöhnt sind, verdient zwar unsere Wertschätzung und kann uns vielleicht eben dennoch nicht sooooooo beflügeln wie Neues, Rares, das was wir nur selten in der dargebrachten Form haben können. Da gibt es den Spruch „Reisen ist das Einzige, das du kaufen kannst und dich reicher macht“. Ich würde ergänzen wollen, dass es nicht das Einzige ist und dennoch sagt der Spruch etwas ganz wichtiges: geht raus, seht Neues, seid neugierig, seid offen für Fremdes, gebt euch neuen Eindrücken hin und sensibilisiert euch für eure Umgebung.

Und weil sich auf diesem Blog vieles um das Thema Ernährung dreht schlage ich für euch hier noch den Bogen.

Oben schon angedeutet; jetzt noch mal ganz konkret: versucht eure Mahlzeiten egal wo ihr sie zu euch nehmt - auf sonnenverwöhnten Terrassen oder der dunklen Küche, weil es draußen mal wieder regnet - bewusst zu essen. Schmeckt das was ihr auf euren Tellern habt wirklich ( ? ). Nehmt bewusst wahr und schenkt euch selbst Geschmackserlebnisse. Das funktioniert übrigens am besten mit Zeit, ehrlichen, authentischen Lebensmitteln und in guter Gesellschaft.

Fühlt sich dann am Ende wieder an wie Urlaub.

In diesem Sinne: 
Urlaub und die (fremde) Ferne sind mit das beste Investment für Körper, Geist und Seele.

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Blogtext 52 Bild Linse und Kale KW06

Es ist kalt. Immer noch. Nicht mehr allzu lange - hoffentlich.

Solange wir uns aber mit diesem Brrrrr & Iiii da draußen abfinden müssen, fahren wir gut mit warmen und uns wärmenden Gerichten. Auch deshalb gibt es heute wieder ein Rezept von mir für euch. Einer meiner Lieblingseintöpfe für die Winterzeit ist eine bunte Mischung aus grünen Linsen, Grünkohl, Gemüse und zahlreichen Gewürzen.

Und das Beste daran ist? Gibts nicht.

Es sind gleich mehrere Dinge sehr, sehr gute daran. Zum Einen schmeckt die ganze Sache super. Zum Anderen liefert der Eintopf eine Menge pflanzlicher Proteine, die wichtig und gut für unsere Muckis sind. Verantwortlich hierfür sind in dem Eintopf die Linse und der Grünkohl, die davon gleich eine ganze Menge mitbringen. Das auch als Info für all jene, die immer noch die Befürchtung haben sie könnten mit einer pflanzlichen Ernährung ihre gestählte Muskulatur nicht ordentlich versorgen. Was der Grünkohl noch so kann könnt ihr hier nachlesen.
 Die Gewürze, wie Ingwer, Pfeffer und Chili heizen der Verdauung ordentlich ein und uns gleich dazu. Nicht nur das Suppengemüse liefert viele Vitamine - wie wir wissen immer wichtig aber in einer Periode in der besonders gerne gehustet und geschnupft wird eben noch wichtiger. Und eines meiner absoluten Lieblingsargumente für diesen Eintopf ist der Fakt, dass wir den Großteil aller Zutaten vom „Bauern nebenan“ holen können. Grüne Linsen werden auch in Deutschland angebaut (…und auch in Kanada z.B. also immer hübsch auf den Stempel auf der Seite der Verpackung achten), genauso wieder Grünkohl. Der hat im Winter auch Saison. Falls man ihn dennoch nicht frisch finden sollte, kann man sich supergut auch in der TK-Abteilung bedienen.

Ihr wollte loslegen. Ok. Hier kommt alles was ihr dazu braucht:

  • 1 Tasse grüne Linsen (aus deutschem Anbau bevorzugt)

  • 3 Tassen Grünkohl (geht auch als TK - man spart sich waschen und klein hacken)
  • Brühe (soviel, dass alle Zutaten dann mit Flüssigkeit bedeckt sind)
  • ca 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Prise Chili
  • 2 Lorbeerblätter
  • ca. 1 TL frischer zerkleinerter Rosmarin (klappt auch mit getrocknetem)
  • etwa 1-2 TL Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 große Karotte
  • 2 Handvoll Sellerie
1 mittelgroße Lauchstange
2 Knoblauchzehen (klein gehackt oder durch die Knoblauchpresse)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
frische Petersilie oder Koriander
  • Dazu könnt ihr, wenn ihr möchtet braunen Reis, Buchweizen oder auch Kartoffel essen.



Und damit geht man folgendermaßen vor:

Alle frischen Zutaten waschen und in entsprechend kleine Stücke schneiden. Die Linsen ebenfalls in einem Sieb gut abwaschen. Nehmt einen großen Topf, erhitzt darin das Olivenöl und gebt anschließend Lauch, Sellerie, Chili, Knoblauch, Rosmarin und Ingwer hinein und lasst die Zutaten kurz anbraten. Danach gebt ihr die Karotten, die Linsen und den Kreuzkümmel hinzu. Außerdem kurz danach die Brühe sowie die Lorbeerblätter. Das Ganze kurz aufkochen und dann auf kleiner Flamme für ca. 40 min köcheln lassen. Grünkohl und Tomatenmark zuletzt dazugeben und weitere 5-10 Minuten köcheln lassen. Schmeckt nach Belieben mit Salz und Pfeffer ab. Bevor ich serviert vergesst nicht die Lorbeerblätter zu entfernen… Außerdem gehackte Petersilie/Koriander on top geben. Je nachdem wie ihr möchtet könnt ihr den Eintopf pur genießen oder wie oben erwähnt noch eine Beilage dazugeben.

 

Wärmt euch, stärkt euch, habt Spaß dabei und lasst´s euch vor allem schmecken!

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Blogtext 51 Bild Neues Jahr neues Glück KW 1 Januar

2017. Ole. Es ist da. Und schon ein paar Tage alt, das neue Jahr. Ein neues Jahr. Eines von vielen?

Vielleicht hast du deswegen entschieden, dass du nichts ändern willst; hat ja noch Zeit…

Oder du hast dich genau fürs Gegenteil entschieden und bist voller guter Vorsätze; brennst auch (noch) darauf diese umzusetzen.

Vielleicht bist du auch der Meinung, dass du bereits alles „richtig“ machst und keinen Wandel brauchst.

Alles soll so bleiben wie es ist.
Und weißt du was? Alles falsch. Irgendwie. Wieso?


Ein Buddha-Zitat sagt: „Das Problem ist, dass wir denken wir hätten Zeit.“ De facto haben wir sie nicht. Sie wird uns lediglich zur Verfügung gestellt und rennt dahin. Wir bestimmen was wir mit ihr anfangen - im Idealfall. Leider sind wir viel zu oft fremdbestimmt oder lassen uns von Unwesentlichem ablenken. Wir lassen zu, dass andere oder anderes bestimmt mit was und wem wir diese Zeit verbringen. Unsere persönliche Prioritätenliste besteht vielleicht - wird aber auf den Kopf gestellt. Wie oft vertrösten wir uns oder auch unsere Lieben: „heute geht nicht“, „gerade ganz viel zu tun“, „total stressig“- und das ohne „andere“ wirklich toller, interessanter oder wichtiger zu finden. Und btw: Zeit ist endlichDas Jetzt so gut wie möglich mit den wahren, wirklich wichtigen Dingen zu füllen und zu leben sollte unser Ziel sein. Es soll das sein, woran wir uns täglich aufs Neue erinnern.

Gut. Und warum ist es jetzt falsch mit guten Vorsätzen ins neue Jahr zu starten?

Gar nicht per se falsch. Allerdings braucht man dafür keinen 1. Januar. Kein neues Jahr um gute Vorsätze zu haben und diese dann auch doch hoffentlich umzusetzen. Alle 365 Tage solltest du sie haben. Und alle 365 Tage können als Startlinie genutzt werden. Jeden Tag sollst du mit einer Idee aufwachen wie du sein willst und darauf brennen alles zu tun, um genau so zu sein. Und noch etwas, quasi als Anreiz, als Brennstoff für dein Feuer: es geht um den Fortschritt und nicht die Perfektion. 365 Tage kleine Schritte zu machen. Das macht es möglich deine Ziele langfristig im Blick zu behalten und nicht schon nach kurzer Zeit alles wieder zu verwerfen, weil: es klappt ja eh nicht. 180 Grad Veränderungen sind nicht nur nahezu unmöglich. Sie sind auch verdammt schwer umzusetzen und müssen so in dieser radikalen Form vielleicht ja auch erstmal gar nicht sein. Warum nie wieder Schokolade? Es liegt viel Grauzone zwischen „nie wieder“ und „täglich eine Tafel“.

Und wenn du doch schon alles so machst, wie du es für richtig hältst? Alles so bleiben soll?

Geht nicht. Wir unterliegen stets Einflüssen von außen. Ohne Bewegung sind wir tot. Wir brauchen den Wandel. Mal mehr mal weniger. Wandel bedeutet Bewegung bedeutet Leben. Man wird bewegt, sollte das auch zulassen und doch aktiv immer wieder die Richtung bestimmen. Vielleicht auch mal gegen den Strom schwimmen. Und sich dann wieder treiben lassen. In Balance zu sein bedeutet nicht fest und starr wie Beton zu sein. Es bedeutet Bewegung in Einklang zu bringen. Mit den inneren und äußeren Dingen, die einen in Bewegung versetzen umgehen zu können.

Und: denke doch darüber nach was für dich wahres Glück ist. Fange dabei mal an um die Ecke zu denken, um im Einfachen vieles zu finden. Konzentriere dich auf die Basics - das als kleiner Tipp. Fange an deine Umwelt wahrzunehmen und auf sie zu achten. Du musst und sollst nicht selbstlos sein aber dennoch nicht nur für dich da sein. No man is an island. Und Karma ist ein Boomerang. Du sollst dich mit Gutem nähren, um Gutes weitergeben zu können. Ende des Rumphilosophierens. Was bedeutet das praktisch: Du hast dir eine gesunde Suppe gekocht. Du sitzt in Ruhe da. Genießt das frische Essen, das deinem Körper gut tut. Und nebenher hast du dein Handy in der Hand. Facebook zum 103. Mal heute….STOP. Wie wäre es mit der Share the Meal App. Während du dich nährst, kannst du einem Kind eine Schulmahlzeit per Klick spenden. Super unkompliziert und direkt.
Anderes Beispiel: Du schlenderst durch die Straßen. Genießt die Luft. Freust dich darüber draußen zu sein. Kaffeelust… Hab deinen Thermobecher in der Tasche. Klappt nicht immer aber vielleicht ja immer öfter. Nicht nur, dass du der Umwelt unglaublich viel Müll ersparst. Du ersparst dir auch an Deckeln zu nuckeln, die meist mit Weichmachern belastet sind und deiner Gesundheit definitiv nichts Gutes tun.
Und ein paar letzte Gedanken. Unterwegs mal nicht aufs Handy schauen. Dafür jemandem mal ein Lächeln im Vorbeigehen schenken (ja, eine superolle Sache aber ziemlich gut, deshalb muss sie hier stehen!). In der Bahn mal schauen was für ein Buch der Nachbar so liest. Vielleicht ja eine neue Inspiration? Ich freue mich immer sehr über einen Leierkastenmann, der regelmäßig mittwochs hier um die Ecke steht und mit einer unglaublichen Ausdauer seinen Leierkasten spielt und spielt und spielt. Ich glaube sehen tut er kaum noch etwas, so dick wie seine Brillengläser sind. Er freut sich über ein paar Euro in seinem Körbchen…und ich kann auch mal ohne meine Coffee to go für 4 EUR. Ach ja und unterstütze doch deinen local Dealer statt mal wieder Online zu bestellen. Unterstütze regionale Projekte. Ach und dann sind da immer wieder solche Klassiker, wie Türen aufhalten und nicht einfach hinter sich zufallen lassen. Jemandem den Sitzplatz anbieten. Mit Einkaufstüten oder Kinderwagen an der Treppe helfen. Und und und. Es gibt so viele Arten dein Tun gut zu gestalten. Und hier darfst du auch gerne Perfektionist sein. Während man sich ansonsten gerne mal der Zweifeldiät bedienen darf!

Zum Schluss noch ein Zitat von Mark Twain als Abschluss.

Ein Nachklang in den Ohren. Und passend für jeden, egal ob du eigentlich gleich weitermachen, alles ändern oder etwas später anders machen wolltest:

„In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke.“

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