Blogtext Bild KW 48 vegan low carb 2

Es ist euch bestimmt nicht entgangen: es gibt 1001 Ernährungsansätze und Trends.

Wenn man genau hinsieht, schließt das eine das andere häufig aus und am Ende bleibt man selbst verwirrt zurück. Vielleicht kommt auch der Gedanke oder das Gefühl im Bauch auf, dass das eine Mischung aus Komponenten sein müsste...und ja, genau das ist es am Ende häufig!

Denn: „Everybody is different – because every body is different“.

An diesem Spruch ist viel Wahres. Und so liegt es letzten Endes an einem selbst seine eigene, individuelle Ernährungskombination zu finden, die einen gut fühlen lässt!

Vielleicht ist es ja die Mischung aus einer veganen Lebensweise in Kombination mit der low carb Ernährung?

Ich befürchte, dass die meisten nun denken: gut, fein, aber was esse ich denn dann am Ende überhaupt noch? Low carb haben wir vor allem mit Fleisch und Fisch, also tierische Proteinquellen, gemeinsam mit viel Gemüse im Kopf. Vegan schließt alle tierischen Produkte aus. Bei vegan und low carb heißt es also gute pflanzliche Proteinquellen zu finden und diese vor allem mit stärkearmen Gemüse zu kombinieren.

Ich will hier und heute gar nicht explizit auf die Vor- oder Nachteile der Ernährungsansätze eingehen. Ich möchte euch zeigen, dass diese Kombination absolut möglich ist!

 

Hier sind zwei meiner Lieblingsrezepte „vegan, low carb und so lecker“

(btw: die Rezepte sind auch glutenfrei)

Leckerster Fake: Marinierter Tempeh mit Blumekohlpüree und buntem Salat
Zutaten:
Tempeh, Tamarisauce, Kokosöl, ein Blumenkohl, Muskatnuss, Salate, Radieschen, Salz, Pfeffer, Essig, Öl

  • Tempeh in Stifte schneiden. In etwas Tamarisauce marinieren und in Kokosöl anbraten bis sie schön kross sind.
  • Blumenkohl waschen, zerkleinern und nur in etwas Wasser kochen bis er weich ist. Ggf. restliches Wasser abgießen. Mit dem Pürierstab bearbeiten bis der Blumenkohl die Konsistenz von Kartoffelpürree hat. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  • Blattsalate und Radieschen, Tomaten, etc. waschen, abtropfen lassen, zerkleinern mit etwas Öl, Essig, Salz, Pfeffer anmachen.

Lasagne macht nicht dick: Pilz-Nuss-Lasagne mit Rucola-Salat
Zutaten:
2 Zucchini, 1 Aubergine, 1 Dose gehackte Tomaten, Tomatenmark, 2 Knoblauchzehe, 2 kleine Zwiebel, 1 Schale Champignons, braunes Mandelmuß (bekommt man im Biomarkt), Thymian, Salz, Pfeffer, Kokosöl, Hefeflocken (bekommt man im Bioladen oder auch im Reformhaus)
(reicht für eine kleine Auflaufform; ergibt also zwei gute Portionen)

  • Zucchini und Aubergine waschen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, salzen und pfeffern und bei 180 Grad/Heißluft backen bis die Scheiben leicht braun sind.
  • Zwiebel, Knoblauch zerkleinern und in 1 TL Kokosöl anbraten. Pilze waschen, gut zerkleinern (so, dass wirklich nur noch kleine Stücke übrig sind) und dazugeben. Weiter auf mittlerer Stufe anbraten. Salzen und pfeffern. Außerdem etwas von dem frischen oder getrockneten Thymian dazugeben. Ganz am Ende einen guten EL von dem Mandelmuß unterheben. Herdplatte ausmachen und einfach etwas ziehen lassen.
  • Für die Tomatensauce: ebenfalls Zwiebel und Knoblauch zerkleinern und in einem TL Kokosöl anbraten. Dann die Tomaten dazugeben. Mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer und ggf. einer Prise Kokoszucker abschmecken.
  • Die Auflaufform nehmen und mit einer Schicht Zucchini/Aubergine beginnen. Dann eine Schicht Pilzmuß darauf geben. Darauf folgt eine Tomatenschicht. So weitermachen bis du mit der Tomatenschicht endest. Nach Belieben kann man hier nun noch etwas Hefeflocken darauf verstreuen. Das Ganze geht dann noch mal für ca. 20 Minuten in den Ofen.
  • Dann rausholen und ca. 5-10 Minuten stehen lassen – dann lässt sich die Lasagne besser schneiden und verteilen.
  • In der Zeit Rucola Salat waschen und mit etwas Dressing anmachen.

BON APPETIT!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr feststellen könnt, dass vegan + low carb machbar und lecker ist!

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Blogtext Bild KW 47 Das Leben ist

zu kurz, schön, kein Ponyhof, ...?

Jeder kennt seine individuelle Fortsetzung des Satzes oder vielleicht sind es auch mehrere.

Es gibt unterschiedlichste Momente, Erlebnisse und Gründe, die unser Leben schlagartig verändern oder uns zum Umdenken, zum Andersdenken bewegen. Beim Einen kommen sie ganz früh, beim Anderen erst später - wichtig ist, dass sie kommen. So schmerzhaft oder schön es sein mag, so wichtig sind diese Kurzfilme,  diese Pointen in unserem Leben.

Ich möchte euch mit diesem Artikel dazu ermuntern:

euch selbst gut zu behandeln, euch zu genießen, euren Körper als euren Tempel zu sehen - und die Seele soll Lust haben darin zu wohnen.

Warum? Weil das Leben wertvoll ist.

Hier sind meine Anregungen für euch:

- Du wachst völlig erschöpft auf? Der Tag wird von dir pflichtbewusst absolviert? Und abends sitzt du frustriert und ausgelaugt auf der Couch? Hast du dir schon mal vor Augen geführt warum das so ist?

Kann eine ganz einfache Antwort geben: du hast schlecht geschlafen.
Bei den meisten gibt es allerdings eine ganz andere, ehrliche Antwort. Wenn du es dir vielleicht recht überlegst, sind da zu viele Dinge, die dir Energie nehmen - und im Vergleich dazu zu wenige Dinge, die dir Energie geben. Was füllt dich auf? Was leert dich?
Wenn du dir hierauf Antworten geben kannst, bist du einen großen Schritt weiter. Der nächste der folgen muss, ist Prioritäten zu setzen und zu handeln. Mach die Teile in deinem Leben größer, die dir Energie geben!
Es wir immer Dinge geben, die man (so gerne man wollte) einfach nicht loswerden wird. Doch du hast die Möglichkeit den anderen, guten Teil in deinem Leben so groß werden zu lassen, dass dich die Fiesheiten nicht mehr so tangieren.

- "Plane Zeit für dich ein und tue dir was Gutes" - Brigitte-Spruch par excellence. Schon hat man die Tante in der heißen Badewanne mit Aromabadezusatz im Kopf...Gruselig. Und das ist schade, denn eigentlich ist die Aussage schon ganz richtig: muss nur keine Badewanne sein, außer du liebst es zu baden, dann: ab ins heiße Nass. Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass du dir Zeit nehmen solltest für Gedanken und praktische Umsetzungen, die deinem Körper gut tun werden. Damit meine ich, es dir wert zu sein gute Lebensmittel zu kaufen und für dich zuzubereiten. Damit meine ich auch darauf zu achten, welche Kosmetika du benutzt, mit welchen Materialien du dich umgibst, wie viel frische Luft du atmest, wie viel Auslauf du deinem Körper nebst all der Schreibtischsitzerei gewährst, welche Menschen dich umgeben und zuguterletzt wie viele positive Gedanken du für dich hast!

- Herzensangelegenheiten: der nahtlose Übergang zu den vorherigen Punkten. Mach Dinge, triff Menschen, führe Gespräche für die dein Herz schlägt! Wenn dir Brigitte sagt: nimm ein Bad und du aber weißt ein Bier mit deinem Kumpel in der Eckkneipe nebenan würde dich gerade viel mehr erfüllen - who the f*** ist Brigitte. Ähnliches gilt übrigens auch für die 100. Überstunde, die du vielleicht artig in deinem Büro ableistest. Vergiss das Leben nicht und frag´ dich wovon du in 10 Jahren mehr hast: deinem teuren Auto, das du dir dann leisten kannst oder den guten Erinnerungen.

- weniger ist mehr... Aber vor allem wird weniger zu viel mehr. Ich glaube, dass wir alle gut daran tun von unserem Glück etwas abzugeben, weiterzuschenken, jemandem eine Freude zu machen. Das muss übrigens kein Geld sein. Es gibt mittlerweile sogar Studien dazu, dass sich wohltätige Arbeit und Handlungen auf die eigene Verfassung, das eigene Glücksgefühl massiv auswirkt!

Nimm dir mal ein paar Minuten oder vielleicht auch immer mal wieder ein paar Minuten, um dir die Fragen zu beantworten:

Was lässt mich gut, frei, leicht, erfüllt fühlen?
Was ist nur Gewohnheit, eine Konditionierung, eingepflanzte Angst, Fremdmeinung oder eine so gefühlte Erwartung der Gesellschaft?

Und was ist eigentlich wirklich dieses "ICH"?

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 Blogartikel Bild That sugar

Und dabei isst der arme Mann noch nicht mal Schokolade, Cookie und Eiscreme...
NEIN, er hält sich an vermeintlich „gesunde“ Produkte - das macht uns so auf jeden Fall die Werbung weis – und konsumiert dabei trotzdem problemlos 40 (!) TL Zucker.

Ich spreche über den Hauptdarsteller Damon Gameau, den australischen Filmemacher, der sich in seinem Film „Voll verzuckert“ an ein Experiment wagt.

Ähnlich wie bei dem Film „Supersize me“ wird der Körper des Hauptdarstellers zum Versuchskaninchen. Im Gegensatz zu „Supersize me“, in dem Morgan Spurlock grenzenlos FastFood in sich befördert, wird in „Voll verzuckert“, das versucht und aufgezeigt, was der Normalbürger tatsächlich täglich tut. Dabei weiß der nicht mal, wie gefährlich sein Verhalten wirklich ist; denkt sogar er tut sich etwas Gutes.

Der Durchschnittsaustralier nimmt 40 TL Zucker täglich zu sich. Kein Grund aufzuatmen und zu denken: pah, wen interessiert Australien? In Deutschland sind es immerhin noch 31 TL Zucker,

was ich auch schon recht ordentlich finde.
Problem ist aber vor allem, dass wir den meisten Zucker unwissentlich zu uns nehmen. Hierzu könnt ihr auch hier näheres lesen. Und genau das macht  Damon Gameau, der sonst einen sehr bewussten und gesunden Ernährungsstil pflegt, zum Thema. Er shoppt Dinge wie fettarmen Fruchtjoghurt, Cornflakes, Fruchtriegel, Salatdressings und Co. Und dann isst er davon soviel bis er täglich 40 TL Zucker zu sich genommen hat. Das sind normale Portionen.  Und manchmal geht das sogar so schnell, dass er sich für den Rest des Tages auf Diät setzen muss.

Ich werde an dieser Stelle nicht vorausgreifen, wie das Experiment ausgeht. Nur soviel sei gesagt: Kalorien zählen ist relativ, eine Fettleber ist lebensbedrohlich und Kokain hat auf unser Gehirn auch keine andere Wirkung als Zucker.

Neugierig geworden? Film unbedingt ansehen.
Der Streifen ist bunt aufgemacht, gut verständlich und kurzweilig. Man erfährt viele spannende Fakten zum Thema Zucker in der Ernährung, bekommt lustige Anekdoten, Aufschlussreiches zur low-fat-Bewegung und erschreckende Beispiele dazu was Zucker mit einem machen kann. Letztere reichen von Jugendlichen aus Kentucky bis hinzu Aborigines in den Tiefen Australiens.

 

Website zum Film: http://thatsugarfilm.com

 

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Blogartikel Bild local superheroes KW 45

Es soll um Superfoods gehen. Diesen neumodischen Kram...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten von euch den Begriff "Superfoods" in den letzten Monaten irgendwann schon mal gehört haben. Man kommt eigentlich gar nicht mehr daran vorbei. Egal ob in Beauty, Sport oder Gesundheitsmagazinen – Superfoods sind überall. Sie verfolgen einen und lassen uns denken, dass wir ohne sie nie wirklich sein könnten!
Da der eine mehr damit anzufangen weiß als der andere, hier noch mal in aller Kürze:

Was sind denn Superfoods eigentlich?

„Superfoods“ ist eigentlich ein vom Marketing geprägter Begriff. Er umfasst Lebensmittel, die eine hohe Nährstoffdichte vorweisen und so für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen äußerst attraktiv sein können.

Klingt jetzt etwas schwammig...ist es auch.

Denn an dieser Stelle muss man anmerken, dass eine solche Definition eigentlich so gut wie alle Obst- und Gemüsesorten bzw. natürlichen, unverarbeiteten Lebensmittel inkludiert.

Fakt ist, dass besonders exotische Lebensmittel, wie Goji-Beeren (z.B. aus China), Chia-Samen (u.a. aus Mexiko), Quinoa (v.a. aus Peru) oder auch die Acai-Beere (aus Brasilien) mit dem Stempel Superfoods wundervoll vermarktet wurden und werden. Teilweise in einer Intensität, dass das sogar für die dortige Lokalbevölkerung negative Konsequenzen hat. Hinzu kommt, dass diese Exoten auch nicht ganz günstig sind.

Ich will diese tollen und sehr leckeren Lebensmittel selbst nicht missen. Sie schmecken toll, man kann wundervolle Gerichte aus ihnen zaubern und sie enthalten wirklich ein großes Bündel großartiger Nährstoffe!
Gleichzeitig ist es meiner Meinung nach elementar das Gesamtbild nicht aus den Augen zu verlieren. Und das bedeutet wiederum auch darauf zu achten woher meine Lebensmittel kommen - regionale Produkte vielleicht sogar zu bevorzugen; auf jeden Fall aber feste in den eigenen Speiseplan einzubinden.

Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.

Ich möchte euch hier 5 lokale Superfoods vorstellen, die es im wahrsten Sinne des Wortes in sich haben und den Geldbeutel nicht strapazieren.

Rote Bete:

Sieht so aus: eine herrlich dunkelpinke Knolle – mal mit grün oder ohne grün oben dran.
Kann das: Ist z.B. reicht an Betain, einem sekundären Pflanzenstoff. Dieser kräftigt Leber und Galle und sorgt so dafür, dass unsere Verdauung gut funktioniert. Das wiederum hilft uns dabei Stoffwechselendprodukte und toxische Stoffe schneller und besser auszuscheiden.
Rote Bete enthält außerdem eine gute Portion Eisen, welches durch etwas Zitronensaft (Vitamin C) vom Körper besser aufgenommen werden kann. Vor allem für all jene interessant, die kein Fleisch essen. In Anbetracht der Tatsache, dass viele Deutsche unter einem Folsäuremangel leiden (Folsäure ist wichtig für eine gesunde Zellteilung und –erneuerung) will ich auch diesen Nährstoff in Verbindung mit der Roten Superrübe genannt haben. Auch dieser ist ausreichend enthalten.
Was man damit macht: Saft; in den Salat reiben; gemeinsam mit dem Rote Bete Grün dünsten und etwas Zitrone und Olivenöl dazugeben.

Grünkohl:

Sieht so aus: grüne, krisselige Blätter
Kann das: Grünkohl, wie auch anderes grünes Blattgemüse wie z.B. Spinat, sind extrem nährstoffreich. Grünkohl hat die Eigenschaft sich positiv auf die Leber auszuwirken und unterstützt unseren Stoffwechsel. Er enthält außerdem viel Eiweiß, was für alle, die sich frei von tierischen Produkten ernähren, interessant sein sollte.
Auch im Bereich der sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien kann der Grünkohl so einiges: entzündungshemmende und antioxidative (zellschützende) Eigenschaften sind ihm damit sicher!
Was man damit macht: Kale (also Grünkohl)-Chips; Salat oder auch als Zutat in der Suppe verwenden.

Kresse:

Sieht so aus: in kleinen Schälchen, auf Watte gezüchtet – die kleine grüne Plantage.
Kann das: Gartenkresse ist zwar mini, aber eigentlich ganz groß: Sie enthält viel Eisen, Vitamin C, Kalzium, Vitamin A, uva. und trägt somit , selbst in überschaubaren Mengen, schon gut zu unserem täglichen Bedarf bei.
Die Kresse-Samen haben in der alten Heilkunde gleich für mehrere Beschwerden einen festen Platz.
Was man damit macht: am Besten als Topping auf ein Butterbrot, die Suppe oder den Salat geben.

Blaubeeren:

Sieht so aus: klein, prall, dunkelblau – zum Anbeißen.
Kann das: Diese blauen Beeren sind reich an Antioxidantien, randvoll mit Nährstoffen und helfen erwiesenermaßen die Schäden freier Radikale zu mildern und Gewicht zu verlieren. Es gibt mittlerweile sogar eine Studie die zeigt, dass diese blauen Wunderdinger vor Arterienverkalkung (und somit langfristig vor Herzinfarkten und Schlaganfällen) schützen. Dabei ist es egal ob man die Beeren frisch, eingefroren oder trocken gefrostet isst.
Was man damit macht: im Joghurt, Smoothie oder Müsli – immer lecker.

Weizengras:

Sieht so aus: Wie Gras...meist aber als grünes Pulver weiterverarbeitet.
Kann das: Weizengras enthält viel Chlorophyll und ist reich an zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen. So reich, dass es manchmal mehrere Kilogramm Bio-Gemüse in den Schatten stellen könnte. Im Gegensatz zu den Weizenkörnern enthält Weizengras kein Gluten, wirkt so letzten Endes auf den Körper alkalisch und provoziert keine eventuell vorhandene Unverträglichkeit bzw. Glutensensibilität.
Chlorophyll ist übrigens deshalb so grandios, da es nicht nur die Bildung neuer Blutzellen fördert und den Sauerstofftransport zu den Zellen fördert. Es regt darüber hinaus den Organismus zur Entgiftung an und bringt unseren Säure-Basen Haushalt durch seinen alkalisierenden Effekt ins Gleichgewicht.
Was man damit macht: am Besten man rührt einen TL Weizengraspulver in etwas Saft oder gibt es in den Smoothie.

 

Man muss also nicht unbedingt in die Ferne schweifen oder tief in die Tasche greifen, um wahre Superfoods auf seinem Teller zu haben.

Happy Clean Eating & a happy Clean Life!

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Blogtext 24 Bild Wurst

Aus aktuellem Anlass…


Und obwohl es täglich einen Anlass dazu gibt sich mit seiner Gesundheit auseinanderzusetzen…


Die Schockmeldung der Woche - endlich mal wieder aus der Lebensmittelindustrie: Wurst macht Krebs.

Kein Pegida, keine Flüchtlinge, keine politischen Probleme, Eskalationen oder kriegerischen Konflikte. Nein, es geht einfach um die Wurst.

Offiziell heißt es:


Rotes Fleisch (dazu zählt Rind, Lamm, Schwein, etc.) : wahrscheinlich krebserregend.


Verarbeitetes Fleisch, wie Wurst, Schinken, etc.: krebserregend; ab 50g pro Tag steigt Risiko um 18%.


Überraschung? Die Wurst macht krank?


Nein. Wussten einige Wissenschaftler schon länger, die sich mit dem (hohen) Konsum von tierischen Proteinquellen beschäftigt haben. Es wurde auch in deren Publikationen immer wieder genannt, dass bestimmte Inhaltsstoffe aus tierischen Produkten bestimmte Krebsarten fördern können. Es kam nur jetzt offiziell und mit Pauken und Trompeten von der WHO!

 Und wie immer beobachtet man den klassischen Ablauf.
 Egal ob es das Dioxin im Frühstücksei war, der Gammelfleischskandel, BSE im Rindfleisch oder auch die EHEC Bakterien auf den Gurken: die Medien sind voll von Statements besorgter oder jetzt-erst-recht-Bürger. Doch nach einiger Zeit und großer Erregung ist plötzlich nicht mehr viel darüber zu sehen oder zu hören. Ein paar Privatleute merken es sich und ändern ihr Einkaufsverhalten wirklich; der Großteil vergisst auch gerne wieder.

 

Die Wurst-Lobby greift zum Gegenangriff an.


Diese lässt verlauten, dass die Meldung von der WHO ja nicht ganz richtig sei. Schließlich ist die genetische Veranlagung mit ausschlaggebend und außerdem macht es am Ende die Mischung, die Mischung aus vielem, nicht nur den Wurstsorten.
 Und tatsächlich: ja, das ist ganz richtig.

Das ist an dieser Stelle nicht falsch zu verstehen. Es ist nicht so, dass ich solche Meldungen von der WHO oder welcher Organisation auch immer, nicht gut finden würde. Das Gegenteil ist der Fall. Toll, wenn uns Konsumenten Informationen bereitgestellt werden und wir somit aktiv entscheiden können; wir für uns und unsere Gesundheit Verantwortung übernehmen können.


Aaaaber was mich stört ist:


Was ist eigentlich mit den Transfetten, wie in pflanzlichem Frittieröl, Chips, Schokolade, Margarine uva., die wir uns (unbewusst) einverleiben und schwere Störungen anrichten können bis hin zur Krebserkrankung?


Was ist mit dem Übermaß an industriell hergestelltem Zucker, der in Verbindung mit Krebswachstum gebracht wird?


Was ist mit Mineralölrückständen in Cornflakes, Reis und Nudeln, die durch die Verpackung ins Essen kommen?


Was ist mit all den Pestiziden, die weiter und weiter versprüht werden und wir mit der knackig und gesund aussehenden Paprikaschote kostenfrei mit auf den Teller geliefert bekommen?


Was ist mit Zusatzstoffen in Kosmetikprodukten, die bereits seit längerer Zeit offiziell als krebserregend eingestuft sind und von uns großflächig auf unser größtes Organ Haut aufgetragen und einmassiert werden?


Und by the way: Stress kann krank machen… Und nie aufgearbeitete traumatische Erlebnisse können unseren Körper gegen sich agieren lassen…
Übergewicht erhöht das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken.
Und die Liste geht weiter und weiter und weiter.

Als letzten Punkt hier noch: Tabak und Alkohol sind von der WHO schon lange als krebserregend eingestuft.

 


Ich möchte also fast sagen, dass die Wurstlobby (auch, wenn ich sie nicht unterstütze) völlig zurecht ruft, dass es die Mischung macht…


Alles auf die Wurst zu schieben: ziemlich engstirnig und kurzsichtig!

Das soll keine Ermunterung dazu sein Fleisch & Wurst zu essen! Oder gar ein Grund sein zu resignieren, weil man ja sowieso zu vielen Faktoren ausgesetzt ist!
 Es soll vielmehr ein Appell daran sein seine Gewohnheiten einerseits insgesamt mal kritisch zu hinterfragen und sich andererseits am Leben und dem Moment nicht die Freude nehmen zu lassen.

Die Mischung macht´s.

Auch deshalb ist es gut, wenn man versucht so viel Gutes wie möglich in sein Leben zu holen und so viel Schlechtes, wie möglich daraus zu verbannen. So unterstützt man am Ende das Gute in den Genen!


Ich würde mir mehr WHO „on a daily basis" wünschen. Langfristig, konstant, konsequent und allumfassend. Weniger Schock, mehr Nachhaltigkeit. Mehr wirklichen Entscheidungsraum für uns.

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