Blogtext 24 Bild Wurst

Aus aktuellem Anlass…


Und obwohl es täglich einen Anlass dazu gibt sich mit seiner Gesundheit auseinanderzusetzen…


Die Schockmeldung der Woche - endlich mal wieder aus der Lebensmittelindustrie: Wurst macht Krebs.

Kein Pegida, keine Flüchtlinge, keine politischen Probleme, Eskalationen oder kriegerischen Konflikte. Nein, es geht einfach um die Wurst.

Offiziell heißt es:


Rotes Fleisch (dazu zählt Rind, Lamm, Schwein, etc.) : wahrscheinlich krebserregend.


Verarbeitetes Fleisch, wie Wurst, Schinken, etc.: krebserregend; ab 50g pro Tag steigt Risiko um 18%.


Überraschung? Die Wurst macht krank?


Nein. Wussten einige Wissenschaftler schon länger, die sich mit dem (hohen) Konsum von tierischen Proteinquellen beschäftigt haben. Es wurde auch in deren Publikationen immer wieder genannt, dass bestimmte Inhaltsstoffe aus tierischen Produkten bestimmte Krebsarten fördern können. Es kam nur jetzt offiziell und mit Pauken und Trompeten von der WHO!

 Und wie immer beobachtet man den klassischen Ablauf.
 Egal ob es das Dioxin im Frühstücksei war, der Gammelfleischskandel, BSE im Rindfleisch oder auch die EHEC Bakterien auf den Gurken: die Medien sind voll von Statements besorgter oder jetzt-erst-recht-Bürger. Doch nach einiger Zeit und großer Erregung ist plötzlich nicht mehr viel darüber zu sehen oder zu hören. Ein paar Privatleute merken es sich und ändern ihr Einkaufsverhalten wirklich; der Großteil vergisst auch gerne wieder.

 

Die Wurst-Lobby greift zum Gegenangriff an.


Diese lässt verlauten, dass die Meldung von der WHO ja nicht ganz richtig sei. Schließlich ist die genetische Veranlagung mit ausschlaggebend und außerdem macht es am Ende die Mischung, die Mischung aus vielem, nicht nur den Wurstsorten.
 Und tatsächlich: ja, das ist ganz richtig.

Das ist an dieser Stelle nicht falsch zu verstehen. Es ist nicht so, dass ich solche Meldungen von der WHO oder welcher Organisation auch immer, nicht gut finden würde. Das Gegenteil ist der Fall. Toll, wenn uns Konsumenten Informationen bereitgestellt werden und wir somit aktiv entscheiden können; wir für uns und unsere Gesundheit Verantwortung übernehmen können.


Aaaaber was mich stört ist:


Was ist eigentlich mit den Transfetten, wie in pflanzlichem Frittieröl, Chips, Schokolade, Margarine uva., die wir uns (unbewusst) einverleiben und schwere Störungen anrichten können bis hin zur Krebserkrankung?


Was ist mit dem Übermaß an industriell hergestelltem Zucker, der in Verbindung mit Krebswachstum gebracht wird?


Was ist mit Mineralölrückständen in Cornflakes, Reis und Nudeln, die durch die Verpackung ins Essen kommen?


Was ist mit all den Pestiziden, die weiter und weiter versprüht werden und wir mit der knackig und gesund aussehenden Paprikaschote kostenfrei mit auf den Teller geliefert bekommen?


Was ist mit Zusatzstoffen in Kosmetikprodukten, die bereits seit längerer Zeit offiziell als krebserregend eingestuft sind und von uns großflächig auf unser größtes Organ Haut aufgetragen und einmassiert werden?


Und by the way: Stress kann krank machen… Und nie aufgearbeitete traumatische Erlebnisse können unseren Körper gegen sich agieren lassen…
Übergewicht erhöht das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken.
Und die Liste geht weiter und weiter und weiter.

Als letzten Punkt hier noch: Tabak und Alkohol sind von der WHO schon lange als krebserregend eingestuft.

 


Ich möchte also fast sagen, dass die Wurstlobby (auch, wenn ich sie nicht unterstütze) völlig zurecht ruft, dass es die Mischung macht…


Alles auf die Wurst zu schieben: ziemlich engstirnig und kurzsichtig!

Das soll keine Ermunterung dazu sein Fleisch & Wurst zu essen! Oder gar ein Grund sein zu resignieren, weil man ja sowieso zu vielen Faktoren ausgesetzt ist!
 Es soll vielmehr ein Appell daran sein seine Gewohnheiten einerseits insgesamt mal kritisch zu hinterfragen und sich andererseits am Leben und dem Moment nicht die Freude nehmen zu lassen.

Die Mischung macht´s.

Auch deshalb ist es gut, wenn man versucht so viel Gutes wie möglich in sein Leben zu holen und so viel Schlechtes, wie möglich daraus zu verbannen. So unterstützt man am Ende das Gute in den Genen!


Ich würde mir mehr WHO „on a daily basis" wünschen. Langfristig, konstant, konsequent und allumfassend. Weniger Schock, mehr Nachhaltigkeit. Mehr wirklichen Entscheidungsraum für uns.

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Blogtext 23 Bild ButternutSuppe

Ich tue mich noch schwer es zu akzeptieren, aber es wird kälter - der Winter naht.


Es ist also an der Zeit Dinge zu finden, die einen wärmen. 
Wenn möglich, versuche ich regionale und saisonale Lebensmittel zu verwenden.


Kürbis und Grünkohl haben gerade Saison. Suppe auch.

Also habe ich beides verarbeitet und präsentiere euch mein Rezept für die

Butternutkürbis-Suppe mit gebratenem Grünkohl


(Auf englisch klingt es sexier: Butternut squash soup with fried kale)

Zutaten

  • 

1 mittelgroßer Butternut-Kürbis
  • 2 Stangen Sellerie
1 Karotte
  • 1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine rote Chili
  • 2 TL Kokosöl
  • Brühe

  • etw. Rosmarin, Salz, Pfeffer

  • 3 große Blätter Grünkohl



Kürbis, Sellerie, Chili und Grünkohl waschen. Karotte, Zwiebel und Knoblauch schälen.
 Sellerie, Karotte, Zwiebel, Chili und Knoblauch klein schneiden. Kürbis (Schale kann mitgegessen werden) in größere Würfel schneiden. In einem großen Topf einen TL Kokosöl erhitzen und das Gemüse darin anbraten. 
Nach ein paar Minuten mit kochendem Wasser aufgießen, so dass das Gemüse gerade so im Wasser schwimmt. Brühwürfel, Pfeffer und Rosmarin dazugeben und ca. 20-30 Minuten köcheln lassen.


Für den Grünkohl eine Pfanne mit dem anderen TL Kokosöl erhitzen. Kleine Stücke von den Blättern abreißen; den Strunk nicht mitverwenden (der ist zu hart). Die Grünkohlstücke im Kokosöl mit etwas Salz und Pfeffer auf mittlerer Temperatur anbraten bis die Stücke schön kross sind.


Suppe mit einem Pürierstab, sobald das Gemüse weich ist, fein pürieren. Final abschmecken.


Der gebratene Grünkohl wird dann als Topping auf die Suppe gelegt.



Ich will euch natürlich nicht vorenthalten, dass die Suppe mehr kann als Gut zu schmecken.

Das liegt vor allem an den folgenden Zutaten:


Butternut-Kürbis:


enthält Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A z.B., das gut für die Augen ist. Aber auch Kalzium, Magnesium, Phosphor und Kalium finden wir im Kürbis. Letzteres beugt der Zellalterung vor. Neben der Tatsache, dass wir auch hier wertvolle pflanzliche Ballaststoffe zu uns nehmen ist der Butternutkürbis gleichzeitig sehr kalorienarm.



Grünkohl:

ist ein wahres regionales Superfood. 
Sein Nährstoffgefüge übertrifft viele andere an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K, Folsäure, Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen. Grünkohl ist ein super Lieferant von pflanzlichen Eiweiß. Außerdem enthält er antioxidativ wirkende sekundäre Pflanzenstoffe (die wirken u.a. entzündungshemmend und schützen vor Krebs) und hat einen hohen Chlorophyll-Gehalt (und Chlorophyll ist für unseren Körper wundervoll).
 Nur Personen mit Schilddrüsenunterfunktion sollten generell davon Abstand nehmen zu viel Kohl, vor allem im rohen Zustand zu essen, da dieser die Jodanreicherung in der Schilddrüse erschwert. Gebraten oder gekocht ist der Kohl aber in Maßen absolut empfehlenswert.



Chili:


der kleinen scharfen Schote werden auch etliche positive, gesundheitliche Eigenschaften zugeschrieben. Sie aktiviert unseren Stoffwechsel und schützt uns gegen Krankheiten indem sie z.B. den „bösen“ Teil des Cholesterins (LDL) senkt.



Haltet den Löffel also griffbereit!

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Blogtext 22 Bild Wasser

…das wusste schon Bruce Lee. Und er hat sehr recht damit.

 

Warum?

Weil Wasser, gleich nach dem Sauerstoff, das zweitwichtigste Element für uns ist, um zu Überleben.
Zahlreiche Körperfunktionen sind auf H2O angewiesen. Unser Körper braucht Wasser, um feste Bestandteile aus unserer Nahrung, wie Salz oder Zucker, zu lösen. Aber auch zur Wärmeregulierung: wir schwitzen und schützen uns so vor einer Überhitzung. Außerdem dient Wasser als Transportmittel im Blut und als Hilfsmittel Stoffwechselendprodukte (also auch Gifte) über den Urin auszuscheiden. Die Liste geht weiter…Fakt ist: Wasser ist für uns unfassbar wichtig!

Wir können nur optimal funktionieren, wenn wir unserem Körper ausreichend Flüssigkeit zuführen.
Schon ein kleinerer Flüssigkeitsmangel kann unsere Körperfunktionen negativ beeinflussen und z.B. dazu führen, dass wir Kopfschmerzen bekommen, uns schwindelig oder schlecht wird oder wir Muskelkrämpfe bekommen. Selbstverständlich überträgt sich das auch auf unser Aussehen. Trockene Haut oder auch Haare können mit einem Flüssigkeitsmangel zusammenhängen.

 

Wie viel Flüssigkeit brauchen wir?

Die ungefähre Empfehlung lautet ca. zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu trinken. Das kann sich stark ändern, wenn wir Sport treiben, viel schwitzen oder auch dehydrierende Getränke, wie z.B. Alkohol zu uns nehmen (ja, das Wasserglas zum Rotwein ist eine sehr gute Erfindung). Dann müssen wir etwas aufstocken, um den Mehrverbrauch aufzufangen.
Andersherum: ernähren wir uns mit viel Obst und Gemüse, das per se schon viel Flüssigkeit enthält, brauchen wir nicht mehr ganz so viel zu trinken.


Und für alle, die jetzt denken „ja, ich weiß, aber ich kann nicht so viel trinken aka ich vergesse das tagsüber“:

Wasserflasche oder Wasserkaraffe auf den Tisch stellen; lieber kleine Gläser nehmen, denn die sind schneller leer und so sind wir eher motiviert, als wenn das Glas einfach nicht leerer werden mag; immer eine kleine Wasserflasche in der Tasche haben.


Was ist Flüssigkeit?

Wenn ihr das Folgende lest, werden viele von euch den Zonk-Sound im Kopf hören. Ich bedaure, aber kann leider nicht anders:
Ideal zur Flüssigkeitsaufnahme ist stilles Wasser! Klares Wasser. Einfaches H2O.
Wenn aus der Leitung, dann am besten gefiltert. Leitungswasser enthält nämlich häufig Bestandteile wie Östrogene (das geschieht vor allem durch hormonelle Verhütungsmittel, wie die Pille), Aluminium, Blei (das kann durch die Wasserrohre kommen), Chlor, etc.. Ideal ist ein fest installierter Wasserfilter. Die sind zwar teurer als die Tischfilter, aber dafür auch keine Keimquellen wie die Letzteren.
Wenn wir viel geschwitzt haben und so Mineralstoffe verloren haben, kann es sinnvoll sein eine Prise Salz in eure Wasserflasche zu geben. Auch eine Saftschorle mit mehr Wasser als Saft kann dann gut sein. Kokosnusswasser liefert ebenfalls viele Mineralstoffe und gerade im Sommer eiskalt super lecker und perfekt. Manchmal kann es aber auch zum Beispiel mal alkoholfreies Bier sein…
Limonaden aller Art und Fruchtsäfte eignen sich leider wiederum gar nicht dazu unser tägliches Flüssigkeitssoll zu erreichen. Sie sind dichter als unser Blut (hyperton) und müssen somit erst verdünnt werden, bevor sie richtig aufgenommen werden können. Außerdem sind sie voller Zucker.
Aber auch Alkohol muss sich hier einreihen, da er entwässernd wirkt. „Save water - drink champagne“ - die Gleichung geht also schlussendlich nicht auf. Was allerdings nicht dagegen spricht mal ein Glas Champagner zu trinken. Nur das Glas Wasser sollte noch dazu kommen.
Das Kaffee entwässernd wirkt ist so nicht ganz richtig. Zumindest nicht, wenn wir ihn regelmäßig und in Maßen trinken. Es stimmt, dass Koffein kurzfristig harntreibend wirkt, sich jedoch bei regelmäßigen Kaffeetrinkern der Körper an die Koffeinzufuhr gewöhnt. Daher kann Kaffee unter Umständen zur Flüssigkeitsbilanz dazugezählt werden. Idealerweise tut man das aber nicht.
Und für alle, die nach dieser Passage jetzt denken „aber stilles Wasser schmeckt nach nichts und ist langweilig“: versucht es mit einer Scheibe Zitrone, Grapefruit oder Gurke in eurem Wasser oder nehmt einige Minzblätter - das bringt Geschmack!


Wir bestehen zu 60-70% aus Wasser.

Unser Gehirn und unsere Muskulatur sind sogar jeweils zu ca. 75% aus Wasser. Ohne Wasser wären wir einfach eingeschrumpelt und funktionsuntüchtig, darum meine Zeilen.

Final dann noch mal mit Bruce Lees Worten: BE WATER MY FRIEND!

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Blogtext 21 Bild Gary

oder warum ich einen Unterschied zwischen veganer und pflanzenbasierter Ernährung mache.



Allem voran: 
ich finde es wundervoll, dass wir in einer Zeit leben, in der wir (teilweise) anfangen (müssen) kritisch darüber nachzudenken, was auf unserem Teller liegt. Das Themenfeld ist dabei riesengroß, fast unerschöpflich. Dabei wird es von verschiedenen Motivationen angetrieben: es reicht von Massentierhaltung, Pestizideinsatz, Genmanipulation, Fehlsubventionen, Fair Trade und sehr viel überhaupt nicht Fair Trade über 1001 Diätideen, wachsende Nachfrage biologischer Lebensmittel, alternative Ernährungsweisen, vegane Supermärkte, unverpackte Waren, Plastik aus Maisstärke und und und. Es kann einem schwindelig werden von all den Informationen rund um das Thema Ernährung.


Mir geht es heute allerdings vor allem um eine Sache. Eine Beobachtung, die mich schon lange stört. Eine Tatsache, die eine gute Idee am Ende schmutzig dastehen lässt.
 Ich spreche von der veganen Ernährung.



Was ist vegan?


Ernährt sich eine Person vegan, meidet sie alle Produkte tierischen Ursprungs. Das bedeutet erstmal, dass sie kein Fleisch, Fisch und keine Milchprodukte konsumiert. Strengere Veganer verzichten zudem auf Honig oder auch Lebensmittel bei deren Produktion häufig tierische Bestandteile eingesetzt werden. Ein klassisches Beispiel hierfür ist Wein.



Warum vegan?


Es gibt vor allem zwei Gründe, weshalb sich jemand dazu entscheidet vegan zu leben: der gesundheitliche Aspekt - man hört ja viel, wie gut die vegane Ernährung sein soll; und der ethisch motivierte Grund. Bei Letzterem achten Personen z.B. auch darauf tierische Bestandteile in Kosmetik, Kleidung und anderen Alltagsgegenständen zu vermeiden.



Hip Hip Vegan


Ich komme nun dazu, warum ich es unfassbar falsch finde, die offensichtlich trendige Gleichung „vegan = gesund“ aufzumachen. Eine vegane Ernährung kann aus ernährungsspezifischer Sicht mit bestimmten Ausprägungen genau so vorteilhaft oder schrecklich bedenklich sein, wie die Mischkost, also die Ernährung des sogenannten Allesfressers. 


Warum? Weil stark industrialisierte, mit Zusatz- und Ersatzstoffen vollgepumpte Supermarktprodukte auch nicht gesünder werden, wenn sie mit dem Wort vegan gelabelt sind.

Das fängt bei der Margarine an und hört bei den verschiedensten Variationen von Tofuwürsten und Seitenbrathühnern auf. 
Das ist, mal direkt gesagt, aus gesundheitlicher Sicht der größte Unsinn! Mit Ersatzkäse & Co tut man dem Tier Gutes (das finde ich gut) - sich selbst aber absolut überhaupt nicht (und das finde ich doof).
 Was ich aber beobachte ist, dass Leute sich mit veganen Fertigprodukten versorgen und am Ende noch denken, dass das gesundheitsfördernd sei. NEIN. Genauso wenig, wie Antibiotikafleisch aus Massentierhaltung oder Wasser mit bunten Vitaminzusätzen.

Dabei geht es wunderbar sich und seiner Umwelt Gutes zu tun - ganz ohne Ersatzprodukte!



Ich ernähre mich pflanzenbasiert
. Von einer Sache bin ich sehr überzeugt: mehr Gemüse und Obst tut uns allen gut! Egal welchen Titel man am Ende dann offiziell für seine Ernährungsform findet.  Aber genau deshalb spreche ich schon eine zeitlang nicht mehr davon mich größtenteils vegan zu ernähren, sondern ich sage ganz bewusst, dass ich mich zu 95% pflanzenbasiert ernähre (und die Ausnahmen dann genauso genieße, wie meine Ernährung im Alltag). Für mich bedeutet „vegan“, dass ich natürliche, frische, möglichst regionale und saisonale, pflanzliche Zutaten kaufe und verarbeite und gleichzeitig dadurch noch etwas für meine Um- und Mitwelt und eben nicht nur für mich tue!



P.S.: Eine Anmerkung noch: nein, ich rutsche auf der Sitzbank nicht weg, wenn ein Allesfresser neben mir sitzt. Und ja, ich unterhalte mich mit jedem gerne über unsere Nahrungsmittelindustrie.

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Blogtext 20 Bild Cookies

Vormittag, Nachmittag, am Abend – irgendwann kommt bei den meisten die Lust auf etwas Süßes, das nicht Obst heißt...

Wie gut, wenn man dann mit einem seeligen Lächeln zu seinen selbstgemachten Chia-Chocolate-Cookies greifen kann und sich damit noch etwas Gutes tut.
In diesen kleinen, süßen Dingern stecken nämlich nur pflanzliche, naturbelassene Zutaten. Sie enthalten nur wenig Zucker und der kommt ausschließlich von Datteln und Kokosblüten. Die Fette und pflanzlichen Proteine stammen aus Nüssen und Samen. Dank der Chiasamen sind auch Omega-3-Fettsäuren dabei. Die helfen uns unser Herz gesund zu halten, unseren Blutdruck und unseren Cholesterinspiegel zu senken und die Gefahr für Herz- und Gefäßkrankheiten zu reduzieren.
Das rohe Kakaopulver enthält viele Antioxidantien, die unsere Zellen vor externen Angreifern schützen.

Klingt nach kleinen Wunder-Cookies

Sind sie quasi auch – trotzdem sollte man auch die (leider) nur in Maßen genießen.

Für die Cookies braucht ihr

  • 1 Tasse Mandeln
  • 1 Tasse Pekannüsse (alternativ Walnüsse oder Haselnüsse)
  • 1 Tasse Buchweizenmehl ( alternativ Quinoa- oder Amaranthmehl)
  • 1/3 Tasse Kokoblütensirup (alternativ geht auch Ahornsirup)
  • 1/4 Tasse Datteln (klein geschnitten)
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 3 TL rohes Kakaopulver
  • 3 TL Chia Samen
  • 2 TL Kokosöl

Die Nüsse werden in einer Küchenmaschine fein gemahlen (oder ihr kauft sie schon gemahlen). Dann kommen alle weiteren Zutaten dazu, bis ein klebriger Keksteig entsteht. Eventuell mit den Händen etwas nachkneten.
Dann nimmt man ein kleine Portion in die Hand, formt erst eine Kugel und drückt diese dann flach.
Die Cookies dann auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten und ca. 15 Minuten auf 180 Grad backen bis sie eine schöne Färbung bekommen haben.

 

Fröhliches Krümeln!

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