Blogtext 65 Bild embrace fvck

 

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da habe ich den Artikel „Ich darf, du darfst, er sie es darf“ geschrieben. Und als ich vor Kurzem endlich den Film „Embrace“ von Taryn Brumfitt gesehen habe, musste ich merken, dass auch ich wieder mit Themen, Gedanken und Vorstellungen zu tun hatte, die mich vom guten Leben abgehalten haben. Offenbar muss man (Frau) immer wieder daran erinnert werden, dass aufoktroyierte Maßstäbe und Schönheitsideale seitens der Durchschnittsgesellschaft völliger Nonsens sind.

Braucht es dafür einen Film?


Ja, unbedingt. Der Film von, der in Australien lebenden, Tarn Brumfitt ist mutig, authentisch und zeigt wie viel Energie entstehen kann, wenn sich Frauen gegenseitig dabei unterstützen wirklich sie selbst zu sein. Er verdeutlicht die Problematik von Schönheitsextremen und Opfern, die Frauen bringen um zu gefallen; in die Schablone zu passen, die für uns Frauen von Medien, Kleidungsindustrie und Co. gezeichnet wurde. Jede Frau in diesem Film zeigt, dass wahre Werte, Gesundheit, Lebensfreude und Können viel wichtiger sind als genormte Brüste, helle Haut oder Körperproportionen. Es geht somit auch darum sich blöden von der Gesellschaft auferlegten Schönheitsidealen zu widersetzen indem man sich akzeptiert mit all den Narben, Falten, Hängebrüsten, ob man groß oder klein ist, breit oder schmal.

 

Der verdammte Teufelskreis. Oder etwa nicht?

 

Machen wir uns nichts vor: eine macht´s vor, andere denken sie müssten auch so sein. Die gute Freundin hat 10kg für ihr Abendkleid abgenommen - sollten wir dann nicht auch...? Jemand hat sich die Stirn entknittern lassen - vielleicht sollte ich auch etwas tun, um nicht bald zig Jahre älter auszusehen....? Die Brüste sehen nach der Schwangerschaft schon „anders“ aus - dann einfach den Weg zum Schönheitschirurgen wagen? Ich will niemanden für das was er tut anklagen, jeder wird seine Gründe haben. Fakt ist aber, dass Frauen, die an ihrem Körper etwas verändern indem sie Crash-Diäten machen oder aber sogar medizinische Eingriffe vornehmen lassen, den anderen Frauen dadurch ein anderes Bild von Natürlichkeit transportieren. Wir alle bekommen eine andere Vorstellung davon, was „normal“ ist. Natürlich haben manche auch einfach bessere genetische Grundlagen als andere. Aber warum ist das andere automatisch schlechter? Warum darf eine Frau nachdem sie Kind bekommen hat keinen Körper haben, der diese Veränderung auch zeigt? Ist doch seltsam oder? „Ich habe mich nicht wohlgefühlt“ - ja , stimmt. Und das will ich auch nicht in Abrede stellen. Aber die Frage ist dabei doch eben WARUM. Weil uns gezeigt wird was schön, begehrenswert und erfolgreich ist. Ständig und überall. Makel oder Andersartigkeit gehören da selten dazu.

 

Die entscheidende Frage

 

Im Film sagt Taryn, dass sie sich kurz vor ihrer Schönheits-OP, die sie final nicht durchführen ließ, gefragt hat: „Was würde ich für meine Tochter wollen? Welches Leben, Schicksal, welche Einstellung zu ihrem Körper möchte ich für sie und ihr ddamit vorleben?“ Diese Frage bringt es auf den Punkt. Wir alle wollten, dass unsere Töchter gesund sind, dass sie die Möglichkeit haben ihr Können und ihre Leidenschaft auszuleben, glücklich sind, Freude am Leben haben. Würden wir ihnen wünschen, dass sie viel zu viel Zeit ihres Lebens damit verbringen ihre Körper zu verdammen, an sich selbst zu zweifeln, sich hässlich zu finden oder gar an sich herumschnibbeln zu lassen? Und noch etwas: lasst uns doch mal allen Mädchen sagen, was sie gut können. Lieben und loben wir sie dafür, was sie tun und nicht wie sie aussehen. Ein kleiner Schritt für uns - ein großer Schritt für die Frauen von morgen.

 

Worum es geht

 

Es geht vor allem darum Lebensfreude zu empfinden, die im Idealfall erstmal gänzlich unabhängig ist vom Zeiger auf der Waage, der Kleider- oder BH-Größe, der Statur oder körperlichen Veränderungen. Und dann geht es auch ganz klar darum seinen Körper zu pflegen, damit er gesund bleibt und seine großartige Arbeit jeden Tag aufs Neue verrichten kann. Es geht darum ihn zu bewegen. Darum Freude am Essen zu haben. Genuss zu zelebrieren. Uns daran zu freuen, was welches Können wir haben und alles noch machen können. Lasst uns das Leben feiern! Die Momente genießen! Die Klischees und starren Geschlechterrollen sprengen. Lasst uns mit unserer Energie besseres anfangen als Kalorien zu zählen und uns selbst zu dissen. Selbstakzeptanz meint nicht sich gehen lassen aber es heißt auf eine gesunde Art und Weise auf sich und seinen Körper zu schauen und entsprechend zu handeln. Auf sich und seine Gesundheit zu achten ist ein absolutes Soll. Genauso, wie anzuerkennen, dass die Natur im Menschen darin liegt Veränderungen an seinem Körper zu zeigen. Als Baby sehen wir anders aus als im Kindesalter, in der Pubertät anders als mit 30, vor einem Kind anders als nach dem 2., mit 80 vielleicht weniger faltig als mit 100 Jahren. Das ist der Lauf der Dinge. Akzeptieren wir ihn, gehen wir mit dem Flow mit Würde und Krönchen auf dem Kopf statt mit Trauermiene und selbstzerstörerischen Tendenzen!

 

 

 

Foto: Lydia Hersberger (IG @lydiahersberger)

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Blogtext 64 Bild Wasser final

Zum Wohl! Prost! Ein Hoch auf das kühle, klare Nass! 


Der 22.März ist der Tag an dem das Wasser ausnahmsweise mal ganz offiziell gefeiert wird. Der Weltwassertag. Anlass genug, um mal darüber zu sprechen warum Wasser eine irrsinnig gute Erfindung ist.

Es gibt exakt zwei Dinge, ohne die bei uns gar nichts, und zwar wirklich gar nichts läuft: 1. Sauerstoff und 2. Wasser. Ohne diese beiden Elemente sind wird schlicht und ergreifend nicht überlebensfähig. Weder der Körper noch das Gehirn will dann funktionieren. Manche ergänzen jetzt innerlich vielleicht Schokolade, Kaffee o.a.. Aber ehrlich und feste versprochen: ohne die gehts, wirklich.

Ohne Wasser sind wir dafür nichts.

Als Baby besteht unser Körper noch fast zu 77% aus Wasser. Im Laufe unseres Lebens nimmt der Wasseranteil ab, bis wir dann faltig vielleicht nur noch einen Anteil von 45% haben. Immer noch fast die Hälfte. 
Wasser erfüllt dabei in unserem Körper zahlreiche Funktionen. Es ist für uns da, wenn wir unsere Körpertemperatur abkühlen müssen und lässt uns dafür schwitzen. Als Transportmittel sorgt es dafür, dass unser Blut flüssig bleibt und Nährstoffe befördert werden können. Unsere Augen sind feucht und wir können weinen. Wir entgiften dank Pipi. Sehen straff aus dank prellgefüllten Zellen. Also kurzum: ohne Wasser wären wir eine ziemlich traurige, eingeschrumpelte und funktionsuntüchtige Masse.

Was bedeutet das für dich?


Trinken! Trinken ist schon mal die erste kluge Reaktion auf diese Info. Aber auch durch frische Lebensmittel oder Suppen und Smoothies kannst du indirekt Flüssigkeit zu dir nehmen. Das ist vor allem für all jene interessant, die sich schwer tun literweise Wasser zu trinken.
Vielleicht hilft es dir auch dein Wasser mit etwas Zitrone, ein paar Beeren, Gurke oder Ingwer aufzupeppen. Auch dann trinkt es sich schon leichter.
 Spätestens aber, wenn der Sommer mit seinen heißen Tagen protzt, braucht keiner mehr einen zusätzlichen Anreiz sondern öffnet einfach nur dankbar die XXL-Flasche vom kühlen Nass.

Als Richtwert gilt: ca. 35 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Etwas mehr darf es sein, wenn wir viel schwitzen, weil wir Sport treiben, es heiß ist, etc..

Es spricht nichts gegen ein schönes, kaltes Glas Champagner -

doch das wahre gold, der echte Luxus für unseren Körper ist das ist bloße Wasser.

Damit wir auch zukünftig wie die Kaiser einfach nur unseren Wasserhahn aufdrehen müssen um uns am schönen Wasser zu laben, sollten wir gut mit unserem Wasser umgehen. Triff smarte Entscheidungen, was deinen Wasserverbraucht angeht, welches Wasch- und Spülmittel du verwendest und auch bei der Lebensmittelauswahl. Dein Steak braucht definitiv mehr Wasser als eine Karotte...Das nur als kleiner Denkanstoß am Schluss.

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Blogtext 43 Bild Hakuna matata

“Hab´ Sonne im Herzen und alles wird gut“

- ja, ja…und wenn das Wetter einen dabei nicht so recht unterstützen mag und man auch sonst einfach einen kleinen Tritt in den Hintern braucht, um sich danach zu fühlen, dann hilft (vielleicht) ein tropisch schmeckender Shake. Der lässt einen gedanklich nicht nur perfekt in die Ferne schweifen, nein, der tut dem Körper auch ziemlich gut.



Die Zutaten, die ihr dafür braucht sind folgende:

  • 1 Tasse frische Ananas (geschält und in Stücke geschnitten)
  • 1 Tasse Banane (geschält und geschnitten - wer den Shake besonders cremig mag, kann bereits davor eingefrorene Bananenstücke verwenden…)
1 Tasse kaltes Kokosnusswasser (vom Asialaden oder Bioladen)

  • 1 kleines Stückchen frischer Ingwer
  • 1 kleines Stückchen frische Kurkumaknolle (wer keine findet nimmt einfach einen halben TL gemahlenes Kurkuma)

Und warum so gut? Eine Auswahl:

Ananas:

Reife Ananas schmeckt nicht nur tropisch lecker…sie enthält auch viele Mineralien und Spurenelemente. Dazu zählt z.B. Calcium (klar - ist gut für unsere Knochen aber auch hilfreich unsere Nerven zu stärken und zu entspannen), Eisen (wichtig für unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit), Kalium (das finden wir auch in der Banane), Mangan, Phosphor, Jod und Zink (hilft uns z.B. dabei die Auswirkungen von Stress zu reduzieren - auch ganz sichtbar: unsere Haut). Nebst Vitaminen, Mineralstoffen & Spurenelementen hat die Ananas auch noch etwas anderes auf Lager: Serotonin und dessen Vorstufe Tryptophan. Serotonin hat der ein oder andere bestimmt schon mal gehört: es macht uns glücklich! Und zwar „einfach“ indem es als Botenstoff in unserem Gehirn dafür sorgt, dass gute Stimmung und Zufriedenheit übermittelt werden. Außerdem dämpft er dabei ganz nebenbei Essgier- oder auch Heißhungerattacken ab. 
Und als ob das alles nicht schon mehr als genug wäre, wartet die Ananas noch mit einem weiteren Fakt auf: sie zählt zu den enzymreichen Früchten. Vor allem ihr Bromelain-Gehalt (ein natürliches Verdauungsenzym, das uns vor allem bei der Eiweißspaltung hilft) ist sehr hoch. 
Da wir heute tendenziell leider zu wenig rohe Nahrung und wiederum viele erhitzte und verarbeitete Lebensmittel zu uns nehmen, leidet auch unsere Enzym-Aufnahme darunter. Unser Körper muss also Höchstleistungen vollbringen um unsere Nahrung trotzdem entsprechend verdauen zu können. Warum also nicht öfters mal dem Körper etwas Gutes tun und beherzt in die Ananas beißen?

Kurkuma:

Das im Kurkuma enthaltene Curcumin ist für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt. Es verringert entzündliche Reaktionen des Körpers, die uns entweder schneller altern lassen oder auch Krankheiten befördern.
Kurkuma regt außerdem die Bildung der Gallenflüssigkeit an, was uns bei der Verdauung hilft - und eine gute Verdauung bedeutet, dass unser Körper Abfallstoffe gut entsorgen kann und wir frisch aussehen…

Banane, Kokoswasser und Ingwer sind weitere großartige Lebensmittel mit tollen Eigenschaften.

Zubereitung:


Alle Zutaten in einen Mixer geben und warten bis alles schön miteinander vermengt ist. Gerade im Sommer ist es schön gefrorene Banane oder ein paar Eiswürfel zu verwenden damit der Shake erfrischend kühl ist.

Anmerkung:
 Etwas reichhaltiger wird der Shake, wenn man anstelle des Kokoswassers einfach Kokosmilch (ungesüßt von Ecomil - keine Kokosmilch aka Sahne) verwendet.
Einen zusätzlich frischen Touch erhält man, wenn man noch etwas frische Minze dazugibt.

 

Natürlich wäre das alles noch viel besser, wenn wir es frisch vom Baum, aus der Kokosnuss oder aus der Erde gebuddelt verfügbar hätten…Ja, diese Zutaten sind nicht regional. Dafür stimulieren sie die Reise im Kopf und vielleicht hat ja der ein oder andere auch mal Gelegenheit den Shake ganz frisch zuzubereiten…



Viel Spaß, Genuss und nicht zu viel Fernweh.

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Blogtext 63 Gruen ist die Hoffnung

So heißt der von T.C. Boyle 1984 erschienene Roman. Mit dem Grün ist hier vor allem Marihuana gemeint. Mit Sicherheit auch nicht ganz falsch und heute vieldiskutiert. Fakt ist aber, dass T.C.Boyle, oder der deutsche Übersetzer, mit dieser Aussage ganz richtig liegt. 
Die Hoffnung ist GRÜN. Und zum neuen Jahr, wenn (wieder mal) alles frisch anläuft, können wir eine gute Portion Hoffnung ganz gut vertragen.

Denken wir an GRÜN,

dann fallen uns Wiesen ein. Pralle Vegetation. Natur pur. Wachstum und Üppigkeit stehen damit in direkter Verbindung.
 Vielleicht denken auch manche mit Unlust an ihren Diät-Salatteller oder mit Lust an grüne Säfte oder grüne Smoothies. „Eat your greens“ heißt es im englischen und bestimmt ist dieser Satz nahezu jeder Mama mal über die Lippen gekommen. Ganz zurecht. Denn egal ob Spinat, Salat, Mangold, Grünkohl, Rote Bete Blätter, uva. - die liefern uns einen wahren Gesundheitsbonus!



Aber warum eigentlich?

Was hat es denn mit diesem blättrigem Grünzeug auf sich, dass die Ernährungsfreaks und Gesundheitsfans alle so dahinter her sind?

Hier kommt (nur) eine Auswahl von guten Gründen im Grün deine persönliche Gesundheitshoffnung (-lösung) zu sehen:

Antioxidantien:

kaum ein Beitrag ohne diese wunderbaren kleinen Dinger. Antioxidantien sind echte Stars. Sie schützen unsere Zellen vor Angriffen von außen - und somit gegen Krebs, Hautalterung und anderen gemeinen Sachen. Blattgrün enthält u.a. Vitamin A und C, beide zählen zu der Gruppe der Antioxidantien.

Ballaststoffe:

Ballaststoffe machen dich von innen heraus richtig sauber. Sie sorgen dafür, dass dein Darm aktiv ist und bleibt und so Abfallstoffe gut ausscheiden kann. Eine gute Entgiftung bedeutet z.B. bessere Haut und weniger Schlacken (bye bye Cellulite).

Proteine:

Ja, auch das . Und hier vor allem der Grünkohl mit ca. 4,3g auf 100g. Gar nicht so weit entfernt vom Joghurt mit 10g auf 100g. Der Stoff aus dem deine Muskeln gebaut sind, kann also auch grün sein!

Schwefel:

Klingt erstmal ziemlich fies, brauchen wir aber beispielweise unbedingt für schönes Haar und feste Nägel. Die Erdnuss ist der absolute und unschlagbare Schwefel-Superlieferant. Aber auch Kresse kann durchaus damit brillieren und auch der Grünkohl ist wieder mit von der Partie.

Kalzium:

Aus Spinat kann unser Körper besser und mehr Kalzium ziehen als aus einem Glas Milch. 
Und das ist immer und für immer wichtig für gesunde Knochen.

Chlorophyll:

Dieses Grün. Blattgrün um genauer zu sein. Man könnte es auch grünes Blut nennen, denn Chlorophyll wirkt blutbildend. Und je gesünder unser Blut ist, desto gesünder sind wir es.
 Außerdem gibt es Studien, die aufzeigen, dass uns Chlorophyll vor Krebs schützt.

Folsäure:

heißt so, weil es in Blättern (lat. „Folium“=Blatt) vorkommt. Die meisten Deutschen haben einen Folsäure-Mangel. Dabei ist sie für eine gesunde Zellteilung so unglaublich wichtig. Und Zellteilung bedeutet Erneuerung - also gesund und frisch bleiben.

Eisen:

Wer hätte das gedacht: grünes Blattgemüse enthält deutlich mehr Eisen als Fleisch. Spinat geht mit 4 mg Eisen pro 100 g Blattwerk an den Start. Fleisch kann da nur schwache 1,2 Gramm entgegenhalten. Innereien würden tatsächlich noch mehr Eisen enthalten, aber die werden kaum noch verzehrt.

Wasser:

Grüne Blätter enthalten viel Wasser. Wer also viel Blattgrün ist, wie z.B. Romanasalat, nimmt gleichzeitig auch viel Flüssigkeit zu sich.

Basenwirkung
:

Der Säure-Basen-Haushalt - das bedeutet so viel wie: nimmst du zu viele säurebildende Nahrungsmittel, wie Fleisch, Milchprodukte aber auch Getreide oder Zucker zu dir, ist dein Körper eher gefährdet entzündliche Reaktionen im Körper zu haben. Diese sind häufig Auslöser von chronischen Erkrankungen. Gemüse, besonders grünes Gemüse, wirkt basisch und stellt so einen perfekten Ausgleich auf dem Teller dar.

Schönheitskur:


Blutbildend, zellerneuernd, zellschützend, Stoffe für Haut und Haar - klingt nach einer Schönheitskur. Könnte aber an dieser Stelle auch kaum günstiger und einfacher sein. Also ran an den grünen Speck!

Diese grünen Blätter sind echte Vielkönner. Sie nähren dich & agieren als Schönheitselixier und das mit jedem Bissen. Tu dir dabei noch einen extra Gefallen und kaufe dein Blattgemüse in Bioqualität ein. Gerade Spinat aber auch Salate sind häufig in der konventionellen Variante sehr pestizidbelastet.

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Blogtext 62 Bild Plätzchen

Wer kennt das nicht: die Weihnachtszeit ist da und damit der Stress. Jedes Jahr aufs Neue nimmt man sich vor diese angeblich ruhige und besinnliche Zeit des Jahres auch so zu verbringen und irgendwie klappt das selten bis nie. Ich will nicht sagen, dass man es nicht immer und immer versuchen sollte. Aber falls es wirklich nicht klappt und du aber trotz Zeitmangels nicht aufs Plätzchen backen verzichten möchtest, habe ich die Lösung.

Das Rezept für himmlisch schnelle Zimt-Mandel-Amaranth-Plätzchen / vegan + glutenfrei

Das Rezept ergibt ca. 15 Plätzchen, je nachdem wie dünn du den Teig auswellst und welche Ausstecher du benutzt. Pass auf, dass du den Teig nicht zu dünn machst sonst werden die Kekse im Ofen schnell dunkelbraun.
Ingesamt benötigst du ca. 30 Minuten inkl. der Backzeit von 8-10 Minuten.

Du brauchst:

  • 1 Tasse gemahlene Mandeln
    1 Tasse Amaranthmehl
    1/2 Tasse Reissirup
    3/4 Tasse Kokosöl
    3 TL Leinmehl + etwas Wasser
    Prise Salz
    1 TL Zimt
    Prise Kardamom
    Prise Vanille

Dabei entspricht 1 Tasse = eine Kaffeetasse

Mische das Leinmehl mit dem Wasser zuerst in der Schüssel zu einer flüssig, klebrigen Masse. Das Kokosöl in einem kleinen Topf schmelzen. Anschließend mit allen restlichen Zutaten in die Schüssel dazugeben. Knete den Teig mit den Händen bis er fest zusammenhält.
 Dann rollst du den Teig auf einem Stück Backpapier aus. Wie gesagt: Achtung, dass du ihn nicht zu dünn machst. Suche dir deine Lieblingsausstecherform aus. Falls du keine zu Hause hast, kannst du auch einfach ein kleines Glas verwenden und mit dem offenen Rand deine Plätzchen ausstechen.
 Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad/Heißluft lässt du sie nun für 8-10 Minuten backen. Hole sie aus dem Ofen und lasse die Plätzchen abkühlen.
Du kannst dann noch etwas Puderzucker darüber geben oder du verwendest eine Puderzuckeralternative, z.B. von Xucker auf Erythritbasis, wenn du mit Zucker sparsam umgehen willst.

Amaranth ist übrigens ein richtiges Powerkorn. Dabei gehört es zum Pseudogetreide und ist somit glutenfrei. Außerdem hat es einen recht niedrigen Kohlenhydratanteil, was Amaranth auch für diejenigen interessant macht, die sich kohlenhydratreduziert ernähren möchten. Die wertvollen Ballaststoffe sind trotzdem mit von der Partie und halten so länger satt. Gerade für Veganer ist Amaranth auch ein guter Eiweißlieferant. Es besteht aus ca.16% Eiweiß und das in einer sehr guten Qualität. 
Die Kombination aus Amaranth, Mandeln und dem Reissirup macht die Plätzchen zu einer wirklich gesunden Form des Weihnachtsplätzchens. Reissirup wird übrigens vor allem in Japan traditionell als Süßungsmittel verwendet. Er enthält keine Fruktose und hält durch seinen hohen Anteil an Mehrfachzuckern den Blutzuckerspiegel länger stabil.

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