Blogtext 14 Bild Chia Rezept

Süß, lecker und gesund – gibt es und heißt Chia-Pudding.

 

Und hier ist das Rezept dazu:

  • 250 ml Mandel- oder Reismilch
  • 2 EL Chiasamen
  • 1 TL Kokoszucker
  • 0,5 TL Vanille

Milch, Kokoszucker und Vanille gut miteinander verrühren. Dann die Chiasamen dazu geben und gut vermengen. Anschließend für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. So können die Chiasamen quellen und wir erhalten die puddingähnliche Konsistenz.

 

Chia Samen sind ein wahres Superfood.

In den kleinen Samen stecken viele Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Zudem enthalten sie viele Omega 3 Fettsäuren. Studien zeigten außerdem, dass Chia Samen die Verstoffwechslung von Kohlenhydraten zu einfachen Zuckern entschleunigt, so dass starke Blutzuckerschwankungen vermieden werden. Kurzum und ganz einfach ausgedrückt:
Chia Samen machen hübsch, lassen uns länger satt sein und helfen uns dabei schlank zu werden oder zu bleiben.

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Sich glutenfrei ernähren. Mehr und mehr tun es.

Aber was ist Gluten eigentlich? Und aus welchen Gründen ernährt man sich glutenfrei?

Gluten ist ein Klebereiweiß, das in glutenhaltigen Getreidesorten, wie Weizen, Roggen, Dinkel, etc. vorkommt. Es ist dafür verantwortlich, dass der Teig geschmeidig wird.
Und für eine glutenfreie Ernährung gibt verschiedene Gründe. Diese sind – in aller Kürze:

Zöliakie

Ein schwerwiegender Grund auf Gluten zu verzichten, denn Betroffene reagieren auf Gluten mit einer Entzündung der Darmzotten. Das führt zu Schmerzen, Durchfall und Blähungen – langfristig vor allem aber auch zu Mangelerscheinungen, da Vitamine und Mineralstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden können.
Die Erkrankung betrifft nur einen kleinen Prozentsatz der Bevölkerung und lediglich einen Teil der Personen, die auf Gluten verzichten.

Weitere Erkrankungen im Zusammenhang mit Gluten sind die Weizenallergie, die Weizensensitivität und die Weizen abhängige, anstrengungsbedingte Anaphylaxe. Besonders interessant ist hier die

Weizensensitivität
Betroffene klagen häufig über Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder auch Muskelbeschwerden. Die Darmschleimhaut zeigt allerdings keine entzündliche Reaktion und doch nennen die Personen nach dem Verzehr von Nudeln, Toast oder Backwaren die o.g. Symptome. Einen Test, wie den um die Zöliakie festzustellen, gibt es nicht. Man weiß aber mittlerweile, dass die Symptome wohl auf den ATI (Amylase Trypsin Inhibitoren)- Gehalt des Getreides zurück zu führen ist. ATI ist ebenfalls ein Protein und kann diese Beschwerden verursachen. Es kann darüber hinaus sogar der Grund für chronische Müdigkeit oder Unkonzentriertheit sein. Außerdem wird ihm eine mögliche Rolle bei chronisch entzündlichen Krankheiten, wie z.B. Rheuma zugeteilt. ATI steckt nicht nur in Weizen, sondern auch in anderen glutenhaltigen Getreidesorten.

Untersucht wird auch inwiefern unsere heutigen, hochgezüchteten Getreidesorten , wie z.B. der Weizen, mehr ATI enthalten als noch vor einigen Jahrzehnten. Also vielleicht deshalb heute mehr Leute sensibel darauf reagieren.
Fakt ist aber, dass konventioneller Weizen heute mit leicht löslichem Mineraldünger gepuscht wird. Dadurch entwickelt das Getreide einen hohen Eiweiß- und Glutengehalt.

 

Glutenfreie Produkte: Hype oder logische Reaktion auf neue Erkenntnisse?
Beides.

Die Wirtschaft freut es aber auf jeden Fall. Sie reagiert auf die Nachfrage und produziert alles, was das glutenfreie Herz wünscht: Backmischungen, Cracker, Kekse, Brote, süßes Gebäck, usw.. Die Regale sind voll mit immer neuen glutenfreien Produkten.
Ich will diese gar nicht gänzlich verteufeln, aber um ganz ehrlich sein: die meisten Produkte sind glutenfrei aber mit Sicherheit nicht gesund. Oft strotzen die alternativen Produkte nur so vor Zucker, künstlichen Bindemitteln, Soja und Co.. Und gesund ist das definitiv nicht.

 

Eine glutenfreie Ernährung, die unter Umständen gesundheitlich positive Effekte auf unseren Körper hat, bedeutet für mich vor allem auf die industriell gefertigten Produkte zu verzichten.

Quinoa, Hirse, Reis uva. stellen wunderbare glutenfreie Alternativen zu Couscous und anderen glutenhaltigen Getreidesorten dar. Und Obst, Gemüse, Nüsse und Samen sind von Natur aus glutenfrei.

 

Der Hype um all die glutenfreien Produkte ist also gemacht.

Allerdings zeigt das auch, dass sich wohl mehr und mehr Menschen nicht wohl fühlen und die Ernährung als mögliche Ursache identifizieren. Soweit so gut. Nur muss man dann auch bereit sein von seinem Gewohnten, den Kuchen & Keksen, den Brötchen usw. Abstand zu nehmen. Und nicht einfach alles durch das Label „glutenfrei“ zu ersetzen und auf Besserung zu hoffen. Davon ausgeschlossen sind natürlich die Personen, die unter Zöliakie oder anderen ernsthaften Erkrankungen, wie der Sensitivität leiden!

Für diese stellen die glutenfreien Produkte die Möglichkeit dar auch mal geliebte Gewohnheiten zu leben – in Maßen wunderbar.
All die anderen täten gut daran vielleicht einfach mal konventionelle Backwaren zu reduzieren anstelle gleich glutenfreie Produkte zu kaufen. Auch der Griff zum Bioprodukt kann hier schon einen Unterschied machen. Vor allem sollte aber das Zeil sein mehr ursprüngliche Lebensmittel in den täglichen Speiseplan einzubinden.
Denn genau das führt eben häufig dazu, dass man sich fitter, ausgeglichener und wohler in seinen Körper fühlt.

 

P.S.: Es gibt mittlerweile sehr viel Literatur zu diesem Thema. Für jeden, der sich eingehender damit beschäftigen möchte, eine gute Idee.

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Eine Sache, die mir sehr wichtig ist, ist euch zu zeigen, dass gesunde Ernährung und ein ausgewogener, gesunder Lebensstil nicht kompliziert sein müssen.

Im Gegenteil: gesunde Highlights lassen sich immer und überall einbauen.

 

Wie zum Beispiel mein On the road-Smoothie - Simply fresh & easy to make everywhere

Die Zutaten sind: 

1 Banane
2 TL Super Green Mix (von Your Superfoods - findet ihr bei Things I recommend)
150 ml Kokosnusswasser + etw kaltes Wasser oder einige Eiswürfel
etwas frisch gepresster Zitronensaft

Einfach alles zusammen in einen Mixer geben oder mit einem Pürierstab bearbeiten. 

 

Das Kokosnusswasser und den Super Green Mix hatte ich im Gepäck dabei. Die Banane und Zitrone habe ich vor Ort gekauft.



Das Kokoswasser liefert viele Elektrolyte, die besonders auch nach Sport sehr gut für dich sind.
 Der Super Green Mix ist eine Mischung aus Weizen- und Gerstengras sowie Chlorella und Spirulina-Algen in Bioqualität. Eine wundervolle Superfoodmischung! Viel Chlorophyll, Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliches Protein. Außerdem fördern die Inhaltsstoffe die natürlich Entgiftung des Körpers.
 Bei Algen solltet ihr immer sehr genau darauf achten woher diese kommen und wie sie angebaut wurden. Alge ist nicht gleich Alge und kann eurem Körper im Zweifelsfalle mehr Umweltgifte zuführen, als ihm dabei zu helfen diese loszuwerden. Deshalb: nicht an der falschen Stelle sparen!



Es fühlt sich gut an den Körper mit wertvollen Stoffen zu versorgen.


Probiert´s aus.

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regale supermarkt 2

„Der Mann im Fernsehen hat gesagt, dass das gesund ist.“

- und von der grün-bunten Verpackung strahlen einem bereits von mehreren Metern Entfernung Schlagworte wie „Enjoy“, „Power“, „Fitness“, „Drink better“ und Co. entgegen. Das ist unsere Supermarktrealität. Viele Anbieter versuchen uns mit bestimmten Begriffen davon zu überzeugen, dass wir es mit einem besonders gesunden und guten Lebensmittel zu tun haben. Und ganz ehrlich: sie schaffen es auch meistens. Denn die Verlockung ist zu groß, die Werbung auch manchmal einfach zu gut oder aber das Produkt ist manchmal wirklich okay. Ja, auch diese Option gibt es natürlich, wenn auch eher selten. 

Ich möchte euch in meinem Artikel auf einige Zusatzstoffe dieser, oft als gesund angepriesenen Lebensmittel, hinweisen. Versteht es wieder als Ermunterung meinerseits einmal hinter die Kulissen - oder einfach auf die Zutatenliste - zu schauen. Ich möchte euch nicht den Spaß am Leben oder am Essen nehmen. Im Gegenteil: davon sollt ihr am Ende viel mehr haben.

Um euch das Leben im Supermarkt etwas leichter zu gestalten, habe ich vier Gruppen zusammengestellt, auf die ihr beim nächsten Mal achten könnt:

Aromastoffe

Hast du dich schon mal gefragt, wie sich dein Körper wohl fühlen mag, wenn du ihm einen Erdbeerjoghurt ohne eine einzige Erdbeere einverleibst? Das gibt es? Ja, leider werden Aromen den natürlichen Zutaten viel zu oft vorgezogen, da diese einfach viel günstiger in der Herstellung sind.

Dein Körper fühlt sich dann folgendermaßen: alle Stoffe für die Verstoffwechslung von einer Erdbeere wurden bereitgestellt. Außerdem wurden alle verantwortlichen Stationen im Körper darüber informiert, dass eine entsprechende Vitamin- und Mineralstoffmixtur ankommen wird. Und dann? Nichts davon. Die Reaktion deines Körpers? Auch wenn du ihm gerade Nahrung zugeführt hast, hungert er innerlich. Er wird mehr verlangen, denn das was du ihm eigentlich versprochen hast…das kam nie an. Konsequenz: Gewichtszunahme


Salz

In vielen Fertigprodukten, auch wenn diese als „sommerlich leicht“ oder ähnlich attraktiv benannt sind, ist viel Salz enthalten. Viel mehr Salz, als wir uns das selbst unters Essen mischen würden. Konsequenz: zum einen lagert der Körper vermehrt Wasser ein, denn Salz bindet Wasser. Langfristig kann erhöhter Salzkonsum außerdem vermehrt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Also lieber selbst bestimmen wie viel Salz man essen möchte.

 

Geschmacksverstärker

Glutamat ist einer der bekanntesten und umstrittensten Geschmacksverstärker. Das weiße Wunderpulver intensiviert den Geschmack eines jeden Lebensmittels. Wir haben in unserem Gehirn Rezeptoren für Glutamat, denn das ist auch als Botenstoff in unserem Körper unterwegs. Es hat die Aufgabe zum Essen anzuregen. Das Problem liegt nun offensichtlich auf der Hand: führen wir mehr und mehr Geschmacksverstärker zu uns, desto größer wird unser Appetit. Die Namen sind divers. Sie reichen von E 621, E 622, E 623, E 624, E 625 bis hinzu Hefeextrakt, das sogar in Biolebensmitteln zugelassen ist.

 

Zucker/ Zuckeraustauschstoffe

Zucker, Fruktosesirup, Aspartam & Co.. Diesen kleinen Waffen habe ich schon einen ganzen Artikel gewidmet. 
Hier als nur als nochmaligen, kurzen Hinweis: Light oder zuckerfreie Produkte, Zero Calories - Softdrinks oder Diät-Label sind keine Alternative! Diese Produkte sind nur für die Lebensmittelwirtschaft toll, denn die macht damit sehr viel Geld.

 

Ich werde mit Sicherheit noch das ein oder andere Mal auf versteckte Inhaltsstoffe und falsche Versprechen zurückkommen. Dafür gibt es einfach zu viel da draußen um nicht darauf hinzuweisen.

Bis dahin oder grundsätzlich gilt aber:

wer natürliche, frische Zutaten verwendet und diese selbst zubereitet, macht täglich einen riesigen Schritt in die richtige Richtung seinem Körper etwas Gutes zu tun! Und wenn das nicht jeden Tag klappt, dann versucht einfach die bestmöglichen Entscheidungen FÜR EUCH zu treffen.

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Ich liebe Frühstück!

Und für alle, die das auch so sehen, habe ich hier eines meiner Lieblingsrezepte:



 

4-5 EL (glutenfreie) Haferflocken
ca. 150 ml Mandel-/Reis-/Pflanzenmilch eurer Wahl


1 TL Kokoszucker
Prise Zimt
alles miteinander vermengen und über Nacht einweichen lassen.


Als Topping seht ihr hier einige Apfel und Birnenspalten. Das Obst kann aber je nach Saison beliebig verändert werden. Auch Beeren sind super lecker dazu!


Außerdem könnt ihr kleine Samenhälften erkennen. Das sind geschälte Hanfsamen in Rohkostqualität. Die schmecken nicht nur sehr lecker (leicht nussig) sondern enthalten auch viel Omega 3. Wie auch Haferflocken liefern Hanfsamen eine gute Portion pflanzliches Protein. Kurzum: auch ein ideales Frühstück nach dem Sport!
Wer noch ein Superfood unterbringen möchte, kann bei dieser Variante z.B. noch einen knappen EL Maca Pulver unterrühren. Maca, einer Knolle aus Südamerika, wird zugeschrieben, dass sie u.a. leistungssteigernd wirkt.



 

Noch kurz zur Frage „Warum eigentlich über Nacht einweichen?“


Weicht man die Haferflocken über Nacht ein, bekommt das ganze eine etwas weichere, breiige Konsistenz. Gerade dann, wenn ihr dafür Kleinblatt-Haferflocken verwendet.
Zudem ist eingeweichtes Getreide leichter verdaulich. Die Inhaltsstoffe können so vom Körper leichter aufgenommen werden.

Probiert´s aus! Über Anregungen und Fragen eurerseits freue ich mich!

 

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