Blogtext 9 Freak

Ich habe den Blick vor Augen, der mich erahnen lässt, welche Frage gleich kommen wird:



„Macht das Spaß?“



mit anschließendem Kommentar: „Das ist doch total unentspannt“. Oder auch gerne: „Das ist doch die nächste Essstörung. Diese O…, ich komme gerade nicht drauf, aber habe da neulich einen Bericht darüber gesehen.“ (Anmerkung: der Name lautet Orthorexie).



„Und? Willst du mich jetzt missionieren?“


Oft werden Personen, die sich bewusst ernähren, in bereits wunderbar vorgefertigte, Schubladen gesteckt. Schnell hat man den Stempel der Spaßbremse aufgedrückt, findet sich in der Abteilung „attestierter Dogmatismus“ wieder oder bekommt eine Essstörung angedichtet.

Bevor ich hier weiterschreibe, ganz kurz: Ich möchte Essstörungen keinesfalls verharmlosen. Das liegt mir komplett fern! Gleichzeitig möchte ich aber auch vermeiden, dass man zu schnell und voreilig bestimmte Lebensweisen zu Störungen stilisiert.


 

Ich sehe das folgendermaßen:

Thema Missionierung


Ich möchte niemanden bekehren. Ich habe mich bewusst dafür entschieden mich größtenteils pflanzenbasiert zu ernähren und einen aktiven Lebensstil zu führen. Aber woher kommt diese Angst? Woher rührt die Angst vieler Personen, man würde Gefahr laufen, diesen Lebensstil übergestülpt zu bekommen.
 Stell dir vor, du trägst immer rote Schuhe. Erwartest du dann automatisch von deinem Gegenüber, dass er auch immer rote Schuhe trägt? 
Vielleicht geht es dir super damit, weil du deine ideale Schuhfarbe gefunden hast. Wundervoll. Oder nicht? Du wirst dich darüber freuen, denke ich. Und vielleicht wirst du auch eben deshalb ab und an jemandem davon erzählen und ab und an über deine Erfahrungen sprechen. Aber du wirst doch niemanden nerven, nur weil er schwarze Schuhe bevorzugt. Also mir geht es genau so.

Thema Spaßbremse


Ich sehe die „Spaßbremse“ hier eher als willensstarke Personen, die unabhängig sein möchte. Unabhängig von Diktaten und Suchtstoffen der Lebensmittelindustrie; frei von gesellschaftlichen Konventionen.
 Keine Bange, denke ich mir oft, ich esse die „Schokoladentorte“. Aber eben nur wenn ich will und wann ich will und nicht wann ich soll oder muss.

Thema Lebensmittel und Dogmatismus


Manchmal wirkt vielleicht das nach außen extrem, was eigentlich das Natürlichste ist. Ich spreche hier von einer Ernährung, die ohne Zusätze, künstliche Aromen oder Industriezucker auskommt. Ich bin der Meinung, das sollte eigentlich selbstverständlich sein und nicht als Produkt von und für ein paar Freaks gelten. Damit möchte ich nicht sagen, dass ich es verwerflich finde auch hier mal zuzugreifen - aber jeder sollte das am Ende des Tages für sich selbst entschieden dürfen.

Thema Sucht


Wir leben in einer Zeit der Extreme. Jeder muss seinen goldenen Weg finden. Grundsätzlich sehe ich gesundheitsbewusste Menschen als zielstrebige Personen, die täglich aufs Neue für sich bewusste Entscheidungen treffen. Wenn hier nun jemand den Sucht-Stempel zücken möchte, soll er das tun… - allerdings sollte er oder sie, der schnell die Suchtgefahr in etwas entdeckt, beim nächsten Mal, wenn er jemanden rauchen sieht, mitbekommt, dass jemand Alkohol trinkt oder in seinem näheren Umfeld Zucker konsumiert, dann fairerweise auch auf das potentielle Suchtrisiko hinweisen.

(Anmerkung: Und ja, ich liebe Wein. Und das Glas Wein trinke ich, weil ich kann und will - und eben nicht, weil ich muss.)

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Blogtext 8 Dinge airport 632290 1280

Ich packe meinen Koffer.

Über die An- und Abreise und die Möglichkeiten sich dabei bewusst zu ernähren, habe ich bereits gesprochen. Nun liegt dazwischen der Aufenthalt vor Ort - das kann der Urlaub sein, aber auch die Geschäftsreise. In beiden Fällen hilft es bestimmte Dinge von zu Hause mitzubringen - und das meine ich im praktischen als auch im übertragenen Sinne.
 Feste Angewohnheiten oder bestimmte Rituale schaffen in der Ferne eine gewisse Grundstruktur, die für unseren Organismus, unseren Stoffwechsel und sein optimales Funktionieren sehr wichtig sein kann.


In meinem Koffer landen deshalb immer die folgenden 5 Dinge:

  • ein Glas mit Deckel, quasi ein Einmachglas

  • eine Zitrone 

  • Chia Samen

  • Superfoodpulver aus grünen Superfoods
  • 10 Minuten Morgenmeditation



Wieso das alles?



Das Glas ermöglicht es mir ganz einfach morgens mein Wasser mit Zitronensaft zu trinken; eben auch, wenn ich in einem Hotelzimmer und keinem Apartment bin.
 Die Zitrone erklärt sich somit von selbst. Achtung bei Fernreisen. Da sollte man auch das Obst in der Tasche verzichten. Der Zoll könnte einem das krumm nehmen. Daher in dem Falle lieber vor Ort kaufen. Die positiven Eigenschaften von Zitronenwasser am Morgen findet ihr in meinem Artikel vom 29.Mai 2015.


Chiasamen gehören zu den Superfoods. Das heißt, sie zählen zu jenen Lebensmitteln mit besonders vielen positiven Eigenschaften. Chiasamen enthalten viel Omega 3, hochwertiges Protein, Ballaststoffe, Antioxidantien und Mineralstoffe. Sie machen satt, unterstützen unsere Verdauung und machen uns, ganz einfach gesagt: hübsch. 
Ich mische Sie mir z.B. zum Frühstück unter den Obstsalat oder auch mal in meinen grünen Drink (das Glas mit Deckel ist jetzt perfekt zum Schütteln).


Den Drink mache ich mir schnell und einfach aus Wasser und einem hochwertigem Superfoodpulver, das in dem Fall aus Weizen- und Gerstengras sowie Spirulina- und Chlorella-Algen besteht. Die Komponenten liefern u.a. viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie helfen uns aber vor allem Schadstoffe schnell und effektiv zu binden und auszuscheiden. Gerne erscheint in dem Zusammenhang das Wort „detox“. Meiner Ansicht nach etwas, wobei man seinen Körper täglich unterstützen sollte! Und nicht einmal im Jahr unter dem Deckmantel „Detoxkur“ (Anmerkung: Die ich an dieser Stelle nicht schlecht machen will. Ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung, können einzelne, explizite Detox-Tage wunderbar sein!).


Zum letzten abstrakten Kofferinhalt: für mich gehört es seit nunmehr fast 2 Jahren dazu morgens 10 Minuten zu meditieren. Augen zu. Kopf aus. Im Idealfall die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Das bringt mir Ruhe, Kraft und Konzentration für den Tag. Das praktische ist: es lässt sich wirklich überall mit hin nehmen!



Und sonst noch was?


Ja. Wer im Urlaub ist, sollte nicht verpassen mal lokale Märkte zu besuchen und das ein oder andere typische Produkt mitzunehmen.
 Und wer von einem Meeting zum nächsten Meeting düst, tut gut daran mit sich ebenfalls ein Meeting zu terminieren. Thema: Kooperation mit Körper und Geist.

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Blogtext 7 Bild Pasta final

 

Es ist nicht ganz wonach es aussieht. Es ist besser!



Wir alle lieben Pasta! Eigentlich immer! Generell ist italienisches Essen eines unserer Liebsten!



Für alle, die mal eine smarte Alternative zu einem Berg klassischer Nudeln probieren möchte, habe ich hier eine Idee: Zucchini!



 

Und dann? Was damit machen?

Stimmt, Zucchini sehen erstmal nicht aus wie die schönen Spaghetti, wie wir sie kennen. Noch nicht. Denn mit einem Spiralschneider (ca. 15 EUR) habt ihr problemlos in kürzester Zeit Zucchini-Spaghetti - quasi selbst gedreht.



Im Sommer könnt ihr die Zucchini-Spaghetti einfach roh mit der Soße oder dem Pesto eurer Wahl kombinieren und genießen.


Ich gebe die Zucchini aber auch gerne mal kurz (ca. 2 Minuten) in kochendes, gesalzenes Wasser. So werden sie warm. 
Dazu koche ich gerne eine klassische Tomatensoße. Grundsätzlich passt aber jede Nudelsoße gut dazu.



 

Und warum Zucchini-Spaghetti?



Für jeden, der vielleicht doch noch das ein oder andere Kilo verlieren möchte, sind Zucchini-Nudeln eine kluge Alternative zu normaler Pasta, die klassisch aus Hartweizen besteht. Zucchini ist Gemüse und somit deutlich kalorienärmer.


Darüber hinaus sind Zucchini reich an Vitamin C, das zu den Antioxidantien zählt. Diese schützen uns vor freien Radikalen und somit z.B. vor dem Altern. Zucchini enthalten außerdem eine gute Portion an Kalium. Kalium spielt bei der Regulierung unseres Blutdrucks eine wichtige Rolle und ist auch für unser Nervensystem und Herz ein wichtiger Mineralstoff.

 



Ich finde, das sind alles Gründe sich die Pasta gleich noch besser schmecken zu lassen!

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Star of Fame 2

In dieser Woche ist eine weitere Rubrik auf meiner Webseite online gegangen. 
„Things I recommend“ heißt sie. Und für alle, die sich jetzt fragen, was es damit auf sich hat, hier die Antwort auf die Frage:

Wozu „Things I recommend“?

Momentan ist es noch eine überschaubare, kleine Kollektion bestehend aus Cafés, Restaurants und Online-Shops, die ich euch hier präsentiere.
 Mein Plan und auch meine Hoffnung ist aber, dass die Empfehlungen, die ich hier aussprechen kann und will, immer zahlreicher werden. Dabei empfehle ich euch nur Dinge, hinter denen ich absolut stehe und die ich großartig finde. Das heißt für mich, dass es allesamt Konzepte sind, die durchdacht sind, ganzheitlich funktionieren oder auch neue Ideen vorantreiben.


Manchmal ist es nicht ganz leicht das „richtige“ Restaurant zu finden. Oder du suchst nach neuen Anregungen, nach Tipps wo du einmal essen gehen kannst. Vielleicht wirst du auch durch den ein oder anderen Hinweis von mir auf etwas aufmerksam, was dich interessieren könnte.



Deshalb gibt es „Things I recommend“. Viel Freude damit.

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Urlaub! Wie schön!

...Wäre da nicht die An- & Abreise, die einen, besonders bei Langstreckenflügen, ziemlich anstrengen und nerven kann.
 Flüge, Zeitumstellung, trockene Luft, etc. sind für unseren Organismus anstrengend.
 Umso wichtiger ist es, dass wir ihn mit guten Nährstoffen versorgen. 


Aber was bekommen wir stattdessen an den meisten Flughäfen oder im Flugzeug?

Junk Food in allen erdenklichen Varianten. Weiße Pappbrötchen, Zucker, noch etwas mehr Zucker, Konservierungsstoffe noch und nöcher. Frische Produkte? Meistens Fehlanzeige.
 Ist man auf dem Weg in den Urlaub, ist man spätestens nach diesem Essen urlaubsreif; befindet man sich auf der Rückreise, hat sich der Erholungseffekt dann schon wieder relativiert.



Aber es gibt Wege und Möglichkeiten. Man ist nicht hilflos ausgeliefert. Dabei muss man aber das Rad nicht neu erfinden.

 

Einfache Vorbereitungen machen es möglich, sich auch in solchen Momenten gut zu ernähren:

Wenn ich lange im Flugzeug bin, achte ich immer darauf genügend Wasser bei mir zu haben oder aber die Stewardessen konstant danach zu fragen. Als Snacks habe ich immer etwas Obst, Nüsse und Gemüsesticks dabei. Außerdem habe ich Dinge wie Avocados, Vollkornbrot o.ä. dabei, die ich ergänzend essen kann. So wird ein einfacher Salat einer Fastfoodkette schnell und einfach zu einem leckeren Mittagessen oder auch das Flugzeugmenu zumindest annehmbar.
 Manchmal bereite ich mir zu Hause auch noch eine richtige Mahlzeit vor. Das ist dann ein bisschen, wie den eigenen Lunch fürs Büro mitzunehmen. Ein bunter Salat mit Quinoa lässt sich z.B. gut in einer Aufbewahrungsbox mit ins Flugzeug nehmen.
Bei der Rückreise ist das vielleicht etwas schwieriger, kann aber z.B. durch gesunde Komponenten vom Hotelbuffet ersetzt werden. Die meisten Hotels geben einem gerne ein to-go Behältnis oder aber man nutzt einfach seine Aufbewahrungsbox von der Anreise.
 Wohnt man in einem Apartment, ist die Vorbereitung von Essen häufig sowieso kein Problem.



 

Falls ihr nach gesunden Snacks am Flughafen sucht:

meist findet der, der etwas länger sucht.
 Ungeröstete Nüsse, wie auch den Salat beim Fastfood-Riesen (nicht ideal aber besser als vieles andere), sind Dinge, die meist angeboten werden. Natürlich ist das von Flughafen zu Flughafen bzw. von Land zu Land etwas unterschiedlich. Irgendetwas, das besser ist als Chemie-JunkFood-Essen, findet sich aber immer!



In diesem Sinne: eine gute & gesunde Reise.

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